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„Wattbewerb“: Ratingen macht mit beim Photovoltaik-Städte-Challenge

Im Rahmen eines bundesweiten „Wattbewerb“ werden Städte aufgerufen, den Ausbau der Photovoltaik (PV) voranzutreiben, um die Energiewende zu beschleunigen.

Aktion startet im Frühjahr
Auch Ratingen macht mit. Fossil Free Karlsruhe hat mit Unterstützung der Parents for Future Germany und Fridays for Future Germany den „Wattbewerb“ ins Leben gerufen. Dieser findet als Challenge zwischen deutschen Städten in zwei Kategorien (Großstädte ab 100.000 Einwohner und Städte bis 100.000 Einwohner) statt. Ziel ist, dass möglichst viele Dächer mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Die Aktion startet in diesem Frühjahr und endet, sobald die erste teilnehmende Großstadt ihre installierte PV-Leistung je Einwohner verdoppelt hat.

PV lohnt sich
Unter dem Motto „PV lohnt sich“ wirbt die Stadtverwaltung dafür, dass weitere PV-Anlagen im Stadtgebiet installiert werden. Für viele Eigenheimbesitzer kann die Solaranlage eine lohnende Investition sein, denn für den Sonnenstrom vom eigenen Dach muss man weniger bezahlen als für den Strom aus dem Netz. Neben den rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnen sich PV-Anlagen auch deshalb, weil man unabhängiger vom Stromanbieter wird. Bürgerinnen und Bürger können die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale NRW in Anspruch nehmen, um zu erfahren, wie sie die Sonne als kostengünstigen Energieträger auf dem eigenen Dach nutzen können.

Weitere Informationen zum  „Wattbewerb“ finden Sie hier.

Klimabeirat informiert via Videokonferenz

Das wird eine Premiere: Die erste öffentliche Sitzung des Klimabeirates der Stadt Ratingen in diesem Jahr am Mittwoch, 3. Februar, 19 Uhr, wird als ZOOM-Videokonferenz durchgeführt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Vorträge und anschließende Diskussion live mitzuverfolgen.
Klimaschutz & Klimafolgenanpassung
Schwerpunkt der Sitzung sind die Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Michaela Maurer, seit Oktober 2019 Leiterin des Amtes Kommunale Dienste, berichtet über Strategien, Projekte und Maßnahmen in den verschiedenen Abteilungen. Petra Cremer wechselte vor einem Jahr aus Leverkusen nach Ratingen und übernahm die Leitung des Planungsamtes. Sie referiert über Klimaschutz und Klimafolgenanpassung als Teil einer integrierten Stadtentwicklung. In ihrem Sachstandsbericht werden Beispiele aus der Bauleitplanung und Stadtentwicklung sowie der Stadt- und Verkehrsplanung vorgestellt.
Geoengineering
Das Thema Geoengineering – als eine Komponente im Kampf gegen den anthropogenen Klimawandel – wird hierzulande kaum beachtet. Dabei hatten sich schon 2015 die Pariser Klimakonferenz und 2018 der Weltklimarat (IPCC) für die Entfernung von Co2 aus der Atmosphäre ausgesprochen und für unabdingbar und unverzichtbar erklärt. Ulrich Otte, sachkundiger Bürger im Vorstand des Klimabeirats, stellt in seinem Vortrag zwei verschiedene Ansätze des Geoengineering vor.
Wer bei der Videokonferenz dabei sein möchte, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle Klimabeirat bei der Stadt Ratingen (E-Mail: ). Von dort gibt es dann alle weiteren Informationen. Diese sowie der Zugangscode werden schriftlich per E-Mail versandt.

Gesetzesreform begünstigt den Ausbau privater Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Am 1. Dezember ist in Deutschland eine gesetzliche Änderung für Wohnungseigentümer in Kraft getreten. Durch das Wohneigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) soll nicht nur die energetische Sanierung erleichtert werden, sondern auch die rechtlichen Möglichkeiten für den Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge deutlich verbessert werden.

In Ratingen wurde im Rahmen des Klimaschutzmanagements in 2018 ein Elektromobilitätskonzept aufgestellt. Unter Leitung der Klimaschutzmanagerin Elena Plank arbeitete das Team von ESN EnergieSystemeNord GmbH aus Ratingen und IPP ESN Power Enginnering GmbH das Konzept, aus dem inzwischen eine detaillierte Zeit- und Maßnahmenplanung erwachsen ist und vom Stadtrat beschlossen wurde. Die Anzahl der öffentlichen Ladesäulen ist in Ratingen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Inzwischen können E-Autos an 19 öffentlichen Ladepunkten Strom „tanken“. Weitere Standorte für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur sind bereits geplant und werden in den nächsten Jahren kontinuierliche  umgesetzt.

Foto: Stadt Ratingen

Die Pressemitteilung der Stadt Ratingen finden Sie hier.

Infoveranstaltung Ökoprofit

Im Rahmen der 1. Ratinger Tage der Nachhaltigkeit fand im Rathaus der Aufruf für die nächste Ökoprofitreihe statt. Die Wirtschaftsförderung Ratingen hatte zu der Veranstaltung eingeladen.

Nachhaltiges Wirtschaften

Zu Beginn erläuterte die Klimaschutzbeauftragte des Kreis Mettmann, Frau Jansky, den Ablauf der nächsten Ökoprofitreihe. Herr Schmidt, Vertreter der Qits GmbH aus Ratingen berichtete anschließend, von der sehr erfolgreichen Teilnahme des Unternehmens in der Vergangenheit und ermutigte die Teilnehmer zur einer Teilnahme, da es für alle Beteiligten eine Win-Win Situation darstellt.

Abschließend warb die Klimaschutzmanagerin der Stadt Ratingen für das derzeit laufende Förderprogramm zur Dachbegrünung.

Interessierte Unternehmen können sich an Frau Jansky unter: wenden.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2019

Was ist im vergangenen Jahr zum Thema Klimaschutz in Ratingen passiert? Welche Ziele und Projekte hat sich die Stadt vorgenommen und welche wurden bereits umgesetzt? Antworten darauf liefert der „Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2019“.

Um in Ratingen den Klimaschutz weiter voranzutreiben, wurde vor zwei Jahren bei der Stadtverwaltung die Stelle Klimaschutzmanagement eingerichtet. Im Rahmen des dreijährigen Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden die 34 Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Ratingen (IKK) nun umgesetzt. Dabei koordiniert und unterstützt Klimaschutzmanagerin Elena Plank den Prozess, welcher sich mit den Handlungsfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Klimaschutz, Energieeffizienz in Unternehmen sowie Energieversorgung und Energieverbrauch auseinandersetzt.

Wichtige Bausteine, die auch die Standortinitiative in Zukunft unterstützt ist die Reaktivierung der Westbahn im Handlungsfeld Mobilität. Außerdem ist die Initiierung von überbetrieblichen Mobilitätskonzepten in Gewerbegebieten auch für Tiefenbroich und Ratingen-West ein zentrales Anliegen.

Den ausführlichen Jahresbericht finden Sie hier.