Veranstaltungen

Westbahnlauf startet in 105 Tagen

Im Rahmen des 750-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Ratingen veranstaltet die Standortinitiative InWest den Westbahnlauf, der auf die Reaktivierung der Westbahn und die damit verbundenen Chancen für die weitere Entwicklung der Stadt Ratingen aufmerksam machen soll. Der Lauf wendet sich an Jung und Alt. Durchhalten ist die Devise, beim Lauf genauso wie beim Werben für die Westbahn. Bis zum Westbahnlauf sind es ab heute nur noch 105 Tage!

Bis zum 31.07.26 gilt noch der Early-Bird-Tarif für nur 11 €!

Egal ob als Einzelstarter oder gemeinsam im Team – seid dabei und erlebt einen tollen Lauftag in Ratingen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr hier:

Allianz Bildung und Lernen diskutierte über Bildungsdefizite in einer alternden Gesellschaft

„Kinder im Krisenzustand“ lautete das Thema, zu dem der Ratinger Verein Allianz Bildung und Lernen (ABL) am 16.06 ins Freizeithaus in Ratingen West eingeladen hatte. 150 Ratinger Bürger mussten teils betroffen zur Kenntnis nehmen, wie es um das schulische Bildungssystem und die gesellschaftliche Wahrnehmung und Stellung von Kindern in Deutschland derzeit steht. Zahlreiche Studien wie der aktuelle nationale Bildungsbericht belegen, dass sich die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen weiter verschlechtern.  ABL Geschäftsführerin Maymol Devasia-Demming brachte es in einem Satz auf den Punkt: „Es ist schlimmer als wir dachten.“ Um dieser Tatsache mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, will die ABL aufklären und Gegenmaßnahmen initiieren.

Ziel ist es, Bildungsbenachteiligung und Lerndefizite im schulischen Bereich abzubauen und Kindern in einer alternden Gesellschaft eine entsprechende Lobby zu verschaffen. Sebastian Kurtenbach, Professor für Politikwissenschaften und Sozialpolitik an der Fachhochschule Münster und Privatdozent an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, hat es mit seinem Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz“ auf mehrere Bestseller-Listen gebracht.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Beim abschließenden Get-together welches von der Standortinitiative InWest gesponsert wurde, konnten sich die Teilnehmer*innen intensiv mit der Expertenrunde zum Thema austauschen.


Foto: InWest

Mitgliederversammlung Bürgerverein Ratingen Tiefenbroich e.V.

Eine kleine Gruppe engagierter Tiefenbroicherinnen und Tiefenbroicher, die sich bereits in das Projekt „Neue Mitte Tiefenbroich“ mit der Firma Dorv eingebracht hatte, war sich schnell einig: Tiefenbroich braucht mehr gemeinschaftliches Engagement. Bestehende Vereine sollen gestärkt, soziale Kontakte gefördert und der Stadtteil weiter verschönert werden.
Aus dieser Idee heraus wurde der Bürgerverein am 31. März 2025 neu gegründet – und wächst seitdem stetig.

„Dass es uns gibt, wissen bislang noch nicht viele“, sagt die Vorsitzende des Bürgervereins Silke Kirton. „Zunächst wollten wir eine solide Grundlage schaffen, bevor wir an die Öffentlichkeit gehen. Die Gründung eines Vereins bringt viele organisatorische Aufgaben mit sich. Diese mussten wir zuerst erledigen, damit wir handlungsfähig sind. Jetzt sind wir bereit.“

Ein erster wichtiger Termin steht bereits fest: Am 16. April 2026 um 19 Uhr lädt der Bürgerverein zur Bürgerversammlung in die evangelische Kirche, Alter Kirchweg 26, ein. Die Veranstaltung soll ein Forum für den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und der Stadt sein. Als Gast wird Bürgermeister Anders mit seinem Team erwartet, um über aktuelle Entwicklungen in Tiefenbroich zu informieren und Fragen zu beantworten.

Weitere Infos finden Sie hier.

UVR-Forum – Ratingen zwischen Investitionen und Haushaltsdruck

Am den Donnerstag, 7. Mai 2026 findet das UVR-Forum mit dem Titel „Ratingen zwischen Investitionen und Haushaltsdruck“ statt.

Seit dem 1. November 2025 ist Patrick Anders Bürgermeister der Stadt Ratingen. Bei seinem Amtsantritt versprach er, die Herausforderungen der kommenden fünf Jahre mit Schwung und Tatkraft anzugehen. Er hat eine Menge vor für Ratingen.

Eine Reihe von Investitionen in die Bildung- und Betreuungslandschaft wurde bereits angeschoben. Weitere Schwerpunkte sind die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung, die Stärkung des kommunalen Ordnungsdienstes sowie die Sanierung und Instandsetzung der baulichen Infrastruktur.

Dies alles erfordert hohe Investitionen. Doch wie sollen weitere finanzielle Herausforderungen bewältigt werden? Mittlerweile ist Ratingen Haupteinzahler in die Kreisumlage. Antworten gibt Patrick Anders in seinem Vortrag zum Doppelhaushalt 2026/2027 anlässlich des UVR-Forums am Donnerstag, 7. Mai 2026 um 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) im Four Points Flex by Sheraton Ratingen Düsseldorf Airport (Am Schimmersfeld 9, 40880 Ratingen).

Weitere Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

UVR-Veranstaltung: „Auf ein Wort mit Minister Oliver Krischer“

Der Kreis Mettmann steht als Bindeglied zwischen den Metropolen an Rhein und Ruhr vor großen verkehrstechnischen Herausforderungen. Insbesondere die Einpendlerstadt Ratingen setzt auf einen konsequenten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Realisierung wichtiger Infrastrukturprojekte, um als Wirtschaftsstandort und Lebensraum attraktiv zu bleiben.

Um über aktuelle Vorhaben und zukunftsweisende Mobilitätskonzepte für unsere Region zu diskutieren, lädt der UVR zur Veranstaltung „Auf ein Wort mit
Minister Oliver Krischer“
 ein.

Montag, 27. April 2026
, Beginn 18:00 Uhr (Einlass 17:30 Uhr)
DKV Mobility, Balcke-Dürr-Allee 3, 40882 Ratingen
Parken: Parkmöglichkeiten stehen in der Tiefgarage zur Verfügung.
Zufahrt zur Tiefgarage: Oststraße, gegenüber der Einfahrt zu EDEKA Kels. Bitte klingeln und den Anweisungen folgen.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein Get-Together mit Imbiss statt.

Bitte schreiben Sie bis zum 10. April 2026 per E-Mail an , wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung. Wir gehen davon aus, dass Sie zum Imbiss bleiben. Zur Planung der Veranstaltung danken wir für einen Hinweis, falls Sie am Imbiss nicht teilnehmen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Westbahnlauf 2026: Gemeinsam laufen für die Zukunft der Westbahn

Im Rahmen des 750-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Ratingen veranstaltet die Standortinitiative InWest am 11. Oktober 2026 den Westbahnlauf. Die Anmeldung für den Lauf ist ab sofort unter https://westbahnlauf.de/anmeldung/ möglich.

Mit der Veranstaltung möchte InWest erneut auf die Bedeutung der Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr aufmerksam machen. Die Initiative setzt sich seit Jahren mit Nachdruck für dieses Projekt ein. Die Reaktivierung der sogenannten Westbahn würde Düsseldorf und Duisburg künftig über drei Haltepunkte in Ratingen miteinander verbinden und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der regionalen Mobilität leisten.

Gerade für den Wirtschaftsstandort Tiefenbroich/West sowie für die gesamte Stadt Ratingen wäre die Wiederbelebung der Strecke ein großer Gewinn. Kürzere Wege, bessere Anbindung und eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur könnten die Entwicklung des Standorts deutlich stärken.

Der Westbahnlauf richtet sich bewusst an Jung und Alt. Im Vordergrund stehen Bewegung, Gemeinschaft und ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Mobilität in der Region. Dabei gilt für die Teilnehmenden wie auch für das Engagement der Initiative: Durchhalten ist die Devise – beim Lauf genauso wie beim Werben für die Westbahn.

Mit dem Lauf möchte InWest das Thema Westbahn im Jubiläumsjahr der Stadt noch einmal stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und zeigen, wie wichtig eine moderne und leistungsfähige Verkehrsanbindung für die Zukunft Ratingens ist.

79. Sitzung Klimabeirat am 17. März

Am 17. März um 19 Uhr findet die nächste Sitzung im Angersaal der Stadthalle Ratingen statt.
Dr. P. Dostal (Deutscher Wetterdienst, DWD) referiert zum Thema „Klima im Wandel der Stadt – Erkenntnisse und Strategien gegen die urbane Hitze.“ Welche Instrumente gibt es für die Stadtplanung, sommerlichen Hitzeperioden insbesondere für vulnerable Bevölkerungsgruppen (Kinder, Senioren) zu begegnen. In einer anschließenden Diskussion wird der Klimabeirat über Möglichkeiten der Umsetzung in Ratingen diskutieren.

Weitere Infos zum Klimabeirat finden Sie hier.

InWest erneut beim Dreck-Weg-Tag

Beim diesjährigen Dreck-Weg-Tag 2026 in Ratingen hat sich auch die Standortinitiative InWest wieder aktiv beteiligt. In Ratingen-West waren die Mitglieder rund um die Dechenstraße und das Gelände der Firma Landmarken unterwegs, um im Gewerbegebiet für mehr Sauberkeit zu sorgen.

Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen sammelten die Helferinnen und Helfer zahlreiche Abfälle ein. Besonders auffällig waren dabei die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel entlang der Parkstreifen, die einen großen Teil des gesammelten Mülls ausmachten.

Mit ihrem Einsatz setzte die Initiative ein sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und ein gepflegtes Umfeld im Gewerbegebiet. Aktionen wie diese tragen dazu bei, das gemeinsame Verantwortungsgefühl für den Standort zu stärken und das Umfeld für Unternehmen, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher attraktiver zu gestalten.

Im Anschluss an die Sammelaktion kamen alle Beteiligten auf dem Baubetriebshof zusammen. Dort wartete als Dankeschön für den Einsatz eine Stärkung mit Suppe und Getränken, bei der der erfolgreiche Einsatz in geselliger Runde ausklang.


Foto: InWest

23. Dreck-Weg-Tag am 28.02.

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Ratingen zum traditionellen Dreck-weg-Tag ein: Am Samstag, 28. Februar, sind Groß und Klein aufgerufen, sich an der Müllsammelaktion für eine saubere Stadt zu beteiligen. Anmeldungen werden noch gerne entgegengenommen.

Leider gehen zu viele Menschen achtlos mit ihren Abfällen um und entsorgen Einwegverpackungen, Kaffeebecher oder Zigaretten gedankenlos in der Natur. Gerade jetzt in der vegetationsarmen Zeit werden wilde Müllablagerungen für jeden sichtbar und stören das Allgemeinbild. Mit dem jährlich stattfindenden Dreck-weg-Tag möchte die Stadt gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein positives Zeichen für ein sauberes Ratingen setzen und Kinder und Jugendliche verstärkt für den Umweltschutz sensibilisieren.

Bereits am Freitag, 27. Februar, machen sich viele Schülerinnen und Schüler auf den Weg, die Umgebung rund um ihre Schulen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Am Samstag, 28. Februar, findet dann von 10 bis 12 Uhr das Großreinemachen im gesamten Stadtgebiet statt. Im Anschluss gibt es am Baubetriebshof an der Sandstraße ein leckeres Mittagessen und Getränke, um den Einsatz zu würdigen und ins Gespräch zu kommen.

Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener hofft auf rege Teilnahme: „Ob jung oder alt, Familien, Singles, Vereine, Betriebe oder andere Institutionen – wir freuen uns über jeden, der mit anpackt, denn jeder Beitrag zählt. Handschuhe, Mülltüten und Greifzangen stehen bereit, damit alle sicher und gut ausgestattet sind.“

Wer die Reinigungsaktion unterstützen möchte, wird gebeten, sich (vormittags) telefonisch bei der Abfallberatung unter 02102 550-7041 oder per E-Mail amt70@​ratingen.de anzumelden. Informationen zum Dreck-weg-Tag und ein Anmeldeformular stehen auf der Homepage der Stadt Ratingen zur Verfügung (Anmeldung Dreck-Weg-Tag 2026 – Stadt Ratingen)

Plakat zum Dreck-weg-Tag 2026

UVR Neujahrsempfang 2026

Mit über 170 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft war der traditionelle Neujahrsempfang des Unternehmensverbandes Ratingen (UVR) am 20. Januar 2026 in der Stadthalle Ratingen wieder gut besucht. UVR-Vorsitzender Olaf Tünkers begrüßte die Teilnehmer mit einem Blick in die Vergangenheit Ratingens und auf seine Visionen für die kommenden zehn Jahre.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank AG, zum Thema „Ausblick 2026: Schiebt das Fiskalpaket die Konjunktur wirklich an?“

Dr. Krämer ordnete die aktuelle wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der weltpolitischen Spannungen, insbesondere der Entwicklungen in den USA, China und Europa, ein. Während die US-Wirtschaft trotz politischer Unsicherheiten eine bemerkenswerte Wachstumsdynamik zeige, stecke China in einer strukturellen Krise mit massiven Überkapazitäten und schwachem Binnenkonsum. Deutschland wiederum befinde sich aus seiner Sicht in einer tiefen Strukturkrise, die weniger konjunkturell als vielmehr hausgemacht sei.

Als zentrales Leitmotiv seines Vortrags formulierte Dr. Krämer die Forderung nach einem „vertrauenden Staat“: Ein Staat, der Unternehmen und Bürgern mehr zutraut, auf Detailsteuerung verzichtet und verlässliche Rahmenbedingungen schafft. Weniger Bürokratie, technologieoffene Klimapolitik und stärkere Investitionen in die Infrastruktur seien entscheidende Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung.

In der anschließenden Diskussion mit den Gästen wurden die Auswirkungen geopolitischer Risiken, die Rolle der Europäischen Union, neue Absatzmärkte wie Indien sowie die Bedeutung von Verlässlichkeit und Planungssicherheit für Unternehmen intensiv erörtert.

Weitere Infos zum Neujahrsempfang finden Sie hier.