Bürgerbeteiligung zum Thema Wunschladesäule

Die Elektromobilität ist in aller Munde und ein wichtiger Baustein für dem Klimaschutz und die Erreichung der Klimaziele unserer Stadt. Um mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bekommen, ist ein Ausbau der Ladeinfrastruktur notwendig.

Wo aber sind die besten Standorte? Wo wohnen die meisten Ratinger, für die eine Elektroladeinfrastruktur wichtig ist? Die Stadtwerke bietet aktuell eine innovative Bürgerbeteiligungsplattform an.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.

 

Neues Carsharing-Angebot in Ratingen

Nach kurzer Pause gibt es in Ratingen wieder ein Carsharing-Angebot. An zwei Standorten, am S-Bahnhof Ratingen-Ost und am zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) Düsseldorfer Platz, stehen seit einigen Tagen Pkw der Marke Ford, die jedermann nach einmaliger Registrierung unkompliziert nutzen kann. Bürgermeister Klaus Pesch sagt: „Ich bin der Firma Ford Kneifel dankbar, dass sie so kurzfristig in die Bresche gesprungen ist, nachdem sich der bisherige Carsharing-Anbieter aus dem Markt zurückgezogen hatte.“

Ford Carsharing funktioniert ganz einfach: Man registriert sich einmalig (für ehemalige Greenwheels-Kunden kostenlos, für Neukunden zum Start für 9,90 Euro) und kann sofort für ein bestimmtes Zeitfenster ein Fahrzeug buchen, ob für eine Stunde oder mehrere Tage. Dafür wählt man online oder per App den Standort aus, an dem man den Wagen übernehmen möchte. In Ratingen sind das eben die beiden genannten am Ostbahnhof und am Düsseldorfer Platz (bzw. auf der Hans-Böckler-Straße in Höhe des Busbahnhofs).

Weitere Infos zum neuen Angebot finden Sie hier.

Neuer Rekord beim Stadtradeln

Nach Ablauf der Nachmeldefrist kann Ratingen fürs Stadtradeln 2022 Rekorde in allen Kategorien im Vergleich zu den Vorjahren vermelden: 780 aktive Radelnde (so viele wie noch nie), organisiert in 46 Teams, sind während des Aktionszeitraums vom 8. bis 28. Mai insgesamt 153.433 Kilometer gefahren. Das sind rund 33.000 Kilometer mehr als im Vorjahr, das bisher die Ratinger Bestmarke hielt. Daraus ergibt sich natürlich auch die bisher größte CO2-Vermeidung. Im Vergleich zu der Annahme, dass die 153.433 Kilometer statt mit dem Rad mit dem Auto zurückgelegt worden wären, konnte ein Ausstoß von 24 Tonnen CO2 vermieden werden.

InWest feiert zehnjähriges Jubiläum

In diesen Tagen blickt die Standortinitiative auf eine zehnjährige Vergangenheit zurück. Es begann mit der Standortkonferenz „Tief im Westen“ am 28. Juni 2011. Im Jahr 2012 wurde schließlich die Standortinitiative gegründet.

Seit der Gründung wurden viele Themen angegangen, wie beispielsweise eine einheitliche Beschilderung im Corporate Desgin von InWest. Zudem ist der Klimawandel in den letzten Jahren in den Fokus der operativen Arbeit gerückt, so wurde bereits ein Solar- und Gründachkataster auf der Website implementiert. Zudem ist InWest Mitglied des Klimabeirats und tagt regelmäßig in diesem Gremium. Das Klimaschutzkonzept der Stadt Ratingen stellt zudem eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Gewerbegebiets dar. InWest informiert zudem regelmäßig über Förderprogramme zum Thema Klimaschutz.

In Zukunft wird InWest das Gewerbegebiet weiterentwickeln und aktive Standortpolitik auf Basis des Masterplan InWest betreiben, sowie die Funktion als Sprachrohr zwischen Wirtschaft und Verwaltung weiter vertiefen.

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Förderprogramm Photovoltaikanlagen und Stromspeicher ausgeschöpft – Fördermittel für PV-Steckdosenmodule und für Dachbegrünungen können noch beantragt werden

Das Jahr 2022 hat pünktlich zum 1. Januar mit einer Neuauflage der kommunalen Förderprogramme Solarenergie und Dachbegrünung begonnen. Insgesamt standen allein für 2022 Mittel in Höhe von 280.000 Euro für die Förderung von Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern zur Verfügung. Diese sind bereits voll-ständig für vorliegende Anträge ausgeschöpft. Weitere 20.000 Euro waren zusätzlich für die Förderung von Steckdosenmodulen vorgesehen, 50.000 Euro für Dachbegrünungen. Für diese Fördermittel können noch Anträge gestellt werden.

Schon im letzten Jahr hat sich schnell gezeigt, wie beliebt die kommunale Förderung bei den Ratinger Bürgerinnen und Bürgern ist. Damals musste das Förderprogramm Solar, welches erstmalig zum 1. August 2021 startete, nach nur neun Tagen aufgrund ausgeschöpfter Fördermittel wieder beendet werden. Dieser Erfolg setzt sich auch 2022 fort: Denn das gesamte Budget für PV-Anlagen und Stromspeicher in Höhe von 280.000 Euro ist bereits restlos für eingegangene Anträge reserviert.

Für PV-Steckdosenmodule (sogenannte Balkonmodule, die insbesondere für Miete-rinnen und Mieter von Wohnungen gedacht sind) sowie für Dachbegrünungen sind aus dem Fördertopf des Jahres 2022 derzeit noch städtische Mittel vorhanden. Hierfür nimmt die Stadtverwaltung gerne weitere Anträge entgegen!

Alle Informationen rund um die Förderprogramme Solarenergie und Dachbegrünungen sind auf der Homepage der Stadt Ratingen unter www.klima-ratingen.de/service/pv/foerderung.php verfügbar. Im Downloadbereich befinden sich die Förderrichtlinien sowie das Antragsformulare, die für die Förderung von Steckdosenmodulen und für Dachbegrünungen weiterhin eingereicht werden können.

Foto: Stadt Ratingen

Planungsstudie zeigt: Westbahn und Unterführung Lintorf lassen sich vereinbaren

Die Stadt Ratingen unternimmt einen weiteren wichtigen Schritt, um den Weg für eine zügige Realisierung des Westbahn-Projekts zu ebnen. In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Lintorf/Breitscheid präsentierte das Planungsbüro HJPplaner aus Aachen eine Studie, wie sich der künftige Bahnhof Lintorf bestmöglich mit der seit vielen Jahren geplanten Unterführung Konrad-Adenauer-Platz/Kalkumer Straße vereinbaren lässt. Auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität nahm die Studie in seiner Sitzung am 3. Februar zustimmend zur Kenntnis.

Die Pressemitteilung der Stadt Ratingen finden Sie hier.


Abbildung: HJPplaner Aachen

„Dreck-weg-Tag“ am 26. Februar: Gemeinsam für eine saubere Stadt

Der „Dreck-weg-Tag“ – international bekannt als „Cleanup day“ – ist eine schöne Gelegenheit, um für die Umwelt, die Gemeinschaft und auch für sich selbst etwas Gutes zu tun. Am Samstag, 26. Februar, sind daher alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Straßenränder und Wege, Plätze und Parks von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Jede helfende Hand ist willkommen.

Weitere Infos finden Sie hier.

Digitaler Neujahrsempfang der IHK Düsseldorf

Der IHK Neujahrsempfang fand anlässlich der Corona-Lage erneut digital statt. Prominente Gäste waren NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Finanzminister Christian Lindner. Auch beim zweiten digitalen Neujahrsempfang drehte sich alles um die Corona-Pandemie.

Lesen Sie alle Infos rund um den Neujahrsempfang hier.

Bürgermeister ehrt bestes Stadtradeln Team

Eine sportliche Delegation der Martin-Luther-King-Gesamtschule (MLKG) begrüßte Bürgermeister Klaus Pesch im Rathaus. Der Bürgermeister ehrte damit das beste Ratinger Team bei der diesjährigen Stadtradeln-Aktion. 18.471 Kilometer hatten 80 angemeldete Aktive aus der Schulgemeinschaft in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum im September im Fahrradsattel zurückgelegt.

„Durch solche Aktionen bringen wir die Mobilitätswende voran“, sagte Bürgermeister Klaus Pesch. Und wenn eine Schule so engagiert mitmache, habe das nicht nur einen unmittelbaren CO2-Einspareffekt (im Fall der MLKG stolze 2.715 Kilogramm), sondern wirke sich auch langfristig aus. Denn wenn Schülerinnen und Schüler die vielen Vorzüge dieser klimafreundlichen Fortbewegungsart kennenlernen, werden sie sich auch künftig umso mehr aufs Rad schwingen.

Die Schülerin Leonie Betzgen aus der Jahrgangsstufe 9 bestätigte, dass nach ihrer Beobachtung die Zahl der radelnden Schülerinnen und Schüler an der MLKG sichtbar zugenommen habe. Schulleiterin Irene Schulz sagte: „Wir machen das jetzt schon einige Jahre aus voller Überzeugung, das Stadtradeln hat schon fast den Charakter eines Schulprojekts.“

Verbesserungen im Ratinger Radwegenetz
Peter Apel, Sportkoordinator der MLKG, lobte bei dieser Gelegenheit, dass es zuletzt viele Verbesserungen im Ratinger Radwegenetz gegeben habe, die man an der Schule aufmerksam registriere. Gleichzeitig sei aber auch nicht zu übersehen, dass noch einiges zu tun sei. Die beispielhaft vorgebrachten Mängelstellen wurden von Bürgermeister Pesch und dem städtischen Radverkehrsbeauftragten Martin Willke aufmerksam registriert. Die stetige Verbesserung der Radinfrastruktur sei eine niemals endende Daueraufgabe, die in vielen kleinen und großen Schritten vonstattengehe, sagte Pesch.

Beim Stadtradeln 2021 haben insgesamt 602 Aktive, organisiert in 31 Teams, mitgemacht. Sie haben in den drei Wochen des Aktionszeitraums genau 119.887 Kilometer zurückgelegt, was gegenüber entsprechend langen Fahrten mit dem Auto einer CO2-Einsparung von 18 Tonnen entspricht. Zweitbestes Team nach der Martin-Luther-King-Gesamtschule war das Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium mit 16.470 Kilometern, auf Platz drei folgte der ADFC Ratingen mit 12.276 Kilometern.

Das Stadtradeln wird auch im nächsten Jahr vom internationalen Klimabündnis veranstaltet. Dann liegt der Aktionszeitraum der Stadt Ratingen wieder, wie in früheren Jahren, im Mai.


Foto: Stadt Ratingen