Erfolgreiches Förderprogramm Dachbegrünung wird fortgesetzt

Seit mehr als einem Jahr wird von der Stadt Ratingen das Förderprogramm Dachbegrünung angeboten. Stadtkämmerer und Umweltdezernent Martin Gentzsch hat hierfür jährlich 50.000 Euro im städtischen Haushalt vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurde der Fördertopf sogar um weitere 25.000 Euro aufgestockt, da die Nachfrage erfreulich groß war: Über 60 Förderanträge sind im vergangenen Jahr bei der städtischen Klimaschutzmanagerin Elena Plank eingegangen. Mit der kommunalen Förderung wurde in Ratingen innerhalb eines Jahres so die Begrünung von mehr als 2.300 m² Dachfläche subventioniert. Dabei waren die einzelnen Dächer im Schnitt etwa 30 m² groß.

Wichtiger Beitrag zur Klimafolgenanpassung

Mit einer Dachbegrünung leistet die Stadt Ratingen einen Beitrag zur Klimafolgenanpassung und zum Klimaschutz. Dachbegrünungen haben gleich mehrere positive Effekte, sie tragen beispielsweise zur Verbesserung des lokalen Stadtklimas bei, können Regenwasser dezentral zwischenspeichern und verbessern die dämmende Wirkung des Dachs.

Förderpauschalen von 350 Euro bis 5.000 Euro

Auch für das Jahr 2021 stehen im städtischen Haushalt wieder 50.000 Euro zur Verfügung, welche von Eigentümern aus Ratingen beantragt werden können. Die Förderung wird als Förderpauschale ausgezahlt, welche sich in ihrer Höhe nach der Art der Begrünung (intensive oder extensive Dachbegrünung) und der Größe der zu begrünenden Dachfläche richtet. Für ein Objekt können Förderpauschalen von 350 Euro bis 5.000 Euro bewilligt werden.

Änderungen der Förderrichtlinie

Neben einigen Änderungen der Förderrichtlinie, welche zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist, veröffentlicht die Stadtverwaltung nun auch einen digitalen Info-Flyer, der die Vorteile einer Dachbegrünung aufzeigt und das Förderprogramm bewirbt.

Alle Informationen zum städtischen Förderprogramm – darunter die Förderrichtlinie, das Antragsformular und der Info-Flyer – stehen auf der städtischen Internetseite unter www.klimaschutz-ratingen.de/service/dachbegruenung zur Verfügung.

 


Foto: Stadt Ratingen

 

 

Wetterrückblick: 2020 war das wärmste Jahr

Mit einer Jahrestemperatur von 12,41°C war 2020 das wärmste Jahr in Ratingen seit den Aufzeichnungen ab 1993. Klaus Mönch, Mitarbeiter der Umweltabteilung im Amt Kommunale Dienste und als Ratingens „Wetterfrosch“ bekannt, hat selbst in seinen historischen Aufzeichnungen keinen höherer Wert gefunden. „Mit diesem Wert wurde sogar 2018 um 0,3 °C getoppt“, so Mönch, der auch für das abgelaufene Jahr die Wetterdaten ausgewertet und einen kleinen Jahresrückblick zusammengestellt hat.

Mit dem neuen Jahreshöchstwert setzte sich ein Trend der letzten Jahre fort: 2018 mit 12,11 °C und 2019 mit 11,75 °C lagen schon deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 11,07 °C, doch die 12,41°C von 2020 markierten einen neuen Höchstwert.

Weitere Informationen zu einzelnen Wetterdaten finden Sie hier.

Dauerbrenner A44 – endlich gesicherte Abwasserentsorgung?

“Im Zuge des Weiterbaus der A44 müssen im zukünftigen Autobahnkreuz Ratingen – Ost A44/A3 die verschmutzten Autobahnabwässer besonders sorgfältig gesammelt und gereinigt werden”, meint die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt- und Naturschutz.

In diesem Bereich werde Trinkwasser gewonnen, so der Naturschutzbund. “Jede Verschmutzung wäre verhängnisvoll”. Kürzlich ist die insgesamt vierte Planung dazu ausgelegt worden.

Ob nun endlich eine ordnungsgemäße Planung vorliegt, dazu kann man im Umweltmagazin “BUNDnessel” am Montag, 11. Januar, ab 20.04 Uhr im Umweltmagazin im Bürgerfunk von Radio Neandertal (UKW 97.6) Frau Bruckhaus und Herrn Dr. Bruckhaus hören. Beide haben dazu für die Umwelt- und Naturschutzverbände eine Stellungnahme erarbeitet.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Supertipp.

Zentralmateriallager: Anlieferverkehr wird reguliert

Aufgrund der hohen Infektionszahlen und der Ansteckungsgefahr können Anlieferungen am städtischen Zentralmateriallager (ZML) in Tiefenbroich, Robert-Zapp-Straße 2, nur noch begrenzt zugelassen werden. Zum Schutz sowohl der Bürger als auch der Mitarbeiter dürfen ab sofort nur drei Fahrzeuge gleichzeitig Wertstoffe auf dem ZML-Gelände anliefern. Dadurch kann es auch zu längeren Wartezeiten kommen.

Die Stadt Ratingen appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Wochen nur dringende Entsorgungsfahrten zu unternehmen. Das Zentralmateriallager hat Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 16 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Gesetzesreform begünstigt den Ausbau privater Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Am 1. Dezember ist in Deutschland eine gesetzliche Änderung für Wohnungseigentümer in Kraft getreten. Durch das Wohneigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) soll nicht nur die energetische Sanierung erleichtert werden, sondern auch die rechtlichen Möglichkeiten für den Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge deutlich verbessert werden.

In Ratingen wurde im Rahmen des Klimaschutzmanagements in 2018 ein Elektromobilitätskonzept aufgestellt. Unter Leitung der Klimaschutzmanagerin Elena Plank arbeitete das Team von ESN EnergieSystemeNord GmbH aus Ratingen und IPP ESN Power Enginnering GmbH das Konzept, aus dem inzwischen eine detaillierte Zeit- und Maßnahmenplanung erwachsen ist und vom Stadtrat beschlossen wurde. Die Anzahl der öffentlichen Ladesäulen ist in Ratingen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Inzwischen können E-Autos an 19 öffentlichen Ladepunkten Strom „tanken“. Weitere Standorte für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur sind bereits geplant und werden in den nächsten Jahren kontinuierliche  umgesetzt.

Foto: Stadt Ratingen

Die Pressemitteilung der Stadt Ratingen finden Sie hier.

Ratinger Tage der Nachhaltigkeit

Die ursprünglich für die erste Juni-Woche geplanten „1. Ratinger Tage der Nachhaltigkeit“ mussten aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Der für die Organisation federführende Verein Ratingen.nachhaltig e.V. hat nun ein neues Konzept erarbeitet.

Ratinger Tage der Nachhaltigkeit im September

Statt einer Aktionswoche wird es im September den ganzen Monat lang verschiedene Aktivitäten im Stadtgebiet geben. Dabei wurden die Aktionszeiträume der bundesweiten „Fairen Woche“, des Stadtradelns und der Europäischen Mobilitätswoche integriert. Unter dem Dach der „Ratinger Tage der Nachhaltigkeit“ können auf einer zentralen Homepage alle nötigen Informationen sowie das Programm abgerufen und eigene Aktionen über ein Online-Formular angemeldet werden.

Das Organisationsteam ruft neben Vereinen und Privatpersonen besonders lokale Unternehmen und den Einzelhandel auf, eigene Aktionen anzumelden. Alle Beteiligten können ihr Schaufenster und ihre Veranstaltungsshinweise mit einem Sticker der Ratinger Tage der Nachhaltigkeit verschönern und so ihr Engagement zeigen.

Auf der Homepage www.nachhaltigkeitstage.ratingen-nachhaltig.de sind alle Aktionen einsehbar.

 

 

 

 

 

 

 

Online-Seminar für Existenzgründer

Das Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung bietet in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Ratingen am 17. und 18. Juli ein zweitägiges Existenzgründerseminar an. Angehenden Unternehmern gibt das Seminar einen kompakten Überblick über alle für ein erfolgreiches StartUp relevanten Felder.  Das Seminar wird online als Liveveranstaltung durchgeführt. Wer mitmachen möchte, benötigt lediglich ein PC bzw. Laptop mit Mikrofon und Lautsprechern oder ein Smartphone. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Seminar findet am Freitag, 17. Juli, von 15 bis 21 Uhr und am Samstag, 18. Juli, von 8 bis 16 Uhr statt. Anmeldungen nimmt das Institut online unter www.ieu-online.de und telefonisch unter (02471) 8026 entgegen.

 

IHK-Wahlarena 2020

Die IHK Düsseldorf organisiert derzeit verschiedene Wahlarenen in den einzelnen Städten des Kreises Mettmann. Am Montag, den 15.06 traten für die Stadt Ratingen insgesamt sieben Bürgermeister Kandidaten gegeneinander an. Hauptdiskussionsthemen waren die Themen Verkehr, Gewerbeflächenentwicklung sowie die Digitalisierung.

Einigkeit bei den Themen Verkehr und Gewerbeflächen

Konsens bestand beim Ausbau des Radverkehrs sowie Bus und Bahn stärker zu fördern. Außerdem soll beim ÖPNV vor allem Takte verdichtet sowie unterversorgte Stadtteile besser angebunden werden. Die Reaktivierung der Westbahn wurde von allen Teilnehmern ausdrücklich befürwortet. Diese soll als S-Bahn geplant werden, so dass genügend Haltepunkte vorhanden sind. In Ratingen sind Haltepunkte in Tiefenbroich, Ratingen-West und Lintorf geplant.

Entwicklung im Bestand

Beim Thema Gewerbeflächen wurde deutlich, dass noch ausreichend Potenzial im Bestand vorliegt, dies ist auf die aktuell hohen Leerstandszahlen zurückzuführen. Insofern war ein Großteil der Kandidaten gegen die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen in Ratingen.

Digitalisierung ausbaufähig

Beim Thema Digitalisierung wurde deutlich, dass noch erhebliche Verbesserungspotentiale bestehen. Insbesondere die Digitalisierung an den Ratinger Schulen wurde als wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre deklariert.

Den Beitrag der IHK-Wahlarena können Sie hier abrufen.

IHK Düsseldorf informiert zum Thema Überflutungsschutz

Immer wieder verursachen Flusshochwasser und Starkregen massive Schäden in Unternehmen.
Kleine, selbst trockene Bäche können plötzlich zu einem reißenden Strom werden. Führende Meteorologen prognostizieren, dass Hochwasserereignisse künftig noch häufiger auftreten und dramatischer ausfallen werden. Mit ebenso verheerenden Auswirkungen.
Je nach Ausmaß der Ereignisse, ist für Tage oder Wochen nicht mehr an Produktion und Verkauf zu denken. Die Folgen für die Unternehmen können mitunter fatal sein.
Deshalb ist es für die Unternehmen wichtig, sich ein Bild davon zu machen, in welcher Weise und in welchem Umfang sie von Überflutung betroffen sein können, um dann die Weichen für ein systematisches Management dieser Gefährdung zu stellen.
Die IHK Düsseldorf bietet Unternehmen eine informative Broschüre an, um sich für den Ernstfall zu schützen.
Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier.

 

Stadt Ratingen hilft Kleinbetrieben, Künstlern und Vereinen – Antragsverfahren jetzt online

Ab sofort können kleinere Betriebe, Vereine und Selbständige aus Ratingen, die wirtschaftlich besonders von der Corona-Krise getroffen wurden, städtische Hilfen beantragen. Das Antragsverfahren für das millionenschwere städtische Hilfsprogramm, das der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am 12. Mai beschlossen hat, ist online. Alle Informationen und Vordrucke können unter www.ratingen.de (in der Corona-Infobox auf der Startseite) heruntergeladen werden.