Ratingen erhöht Tempo der Digitalisierung

Die Digitalisierung praktisch aller Bereiche des Lebens ist seit Jahren im Gange, und das Tempo des Wandels steigt. Gleiches gilt für die Ansprüche der Menschen an die Leistungsfähigkeit digitaler Tools und Prozesse. Die Aufgaben werden immer komplexer, es wird für jede Organisation anspruchsvoller, Schritt mit der technischen Entwicklung zu halten. Daher hat die Stadt Ratingen bereits im letzten Jahr einen großen Schritt getan und die Übertragung ihrer IT-Infrastruktur an einen großen IT-Dienstleister, die Regio IT, eingeleitet.

Die formelle Anbindung wurde im Mai 2021 vollzogen. Nun hat die Stadtverwaltung eine Digitalisierungsstrategie für die nächsten Jahre erarbeitet. Die Regio IT und eine IT-Beratungsgesellschaft waren dabei beratend tätig. Stadtkämmerer Martin Gentzsch, zurzeit der zuständige Fachdezernent, hat das 40-seitige Strategiepapier „Ratingen.digital 2025plus“ jetzt dem Digitalisierungsausschuss des Rates vorgestellt.

Neben den innerhalb der Stadtverwaltung umzusetzenden Digitalisierungsschritten soll sich in den nächsten Jahren auf breiterer Ebene die Smart-City Ratingen fortentwickeln und definieren. Hierzu möchte die Stadtverwaltung ihren Beitrag leisten und mit weiteren Akteuren des digitalen Wandels, zum Beispiel den Stadtwerken, der KomMITT, der Standortinitiative InWest, Ratingen Marketing sowie interessierten Ratinger Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten.


Foto: Stadt Ratingen

Online-Veranstaltung: Westbahn – Warum länger warten?

Den Reaktivierungsprozess der Ratinger Weststrecke dürfen wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht aus den Augen verlieren. Inzwischen haben die Städte Duisburg, Düsseldorf, Ratingen und der Kreis Mettmann einen Projekt-Lenkungskreis gebildet und die ersten Planungsphasen übernommen, um den Reaktivierungsprozess voranzutreiben. Denn die Planungskapazitäten der Deutschen Bahn werden derzeit vollständig durch den Rhein-Ruhr-Express (RRX) und den Ausbau der Strecke Oberhausen-Arnheim gebunden. Dies führt auch insgesamt zu zeitlichen Verzögerungen bei der Reaktivierung der Westbahn, und für viele enttäuschend heißt es, dass der Ausbau erst im Jahr 2029 erfolgen soll.

Die Standortinitiative InWest und viele Unternehmen fragen sich, warum das Projekt nicht schneller auf die Schiene gesetzt werden kann. Die Abhängigkeit vom RRX muss dringend eingedämmt und der allgemeine Planungsprozess beschleunigt werden! Der Unternehmensverband Ratingen hat jüngst eine Umsetzung für September 2022 gefordert. Auch aus Duisburg kommen vermehrt Stimmen, denen der Zeitplan nicht ehrgeizig genug erscheint: So fordert die Bürgerinitiative „Rettet-die-Sechs-Seen-Platte“ eine Umsetzung bis zum Jahr 2025.

Um die Notwendigkeit einer schnelleren Umsetzung aufzuzeigen und die Optionen dazu auszuloten, lädt die Standortinitiative InWest am 16.06.2021 zum Online-Diskussionsforum ein.


Foto: InWest

 

Agenda:

19:00 Uhr Begrüßung Thomas Frühbuss, Vorstandsvorsitzender InWest Standortinitiative Ratingen Tiefenbroich/West e.V.

19:10 Uhr Entwicklungsperspektiven Reaktivierung Westbahn
Dr. Jan Heinisch
, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

19:25 Uhr Entwicklungstreiber Düsseldorf und das Siedlungsflächenprojekt 6-Seen-Wedau
Cornelia Zuschke, 
Beigeordnete Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen

Martin Linne, Beigeordneter Stadtentwicklung und Umwelt, Stadt Duisburg

19:45 Uhr Erfolgsstory Regiobahn Sascha M. Zuk, Geschäftsführer, Fahrbetrieb Regiobahn

20:00 Uhr Diskussion: „Westbahn – Warum länger warten?“ mit allen Referenten sowie mit

Jochen Kral, Technischer Beigeordneter Stadt Ratingen

Olaf Tünkers, 1. Vorsitzender Unternehmensverband Ratingen

Thomas Vieten, Referent Verkehrswirtschaft, IHK Düsseldorf

Martin Richter, Kreisdirektor, Kreis Mettmann

Dr. Stephan Kopp, Dezernent des für Bauen, Planung, Vermessung und technischen Umweltschutz, Kreis Mettmann

Ralf Dammann, Fachgruppenleiter Angebots- und Infrastrukturplanung, VRR

Anmelden können Sie sich unter der E-Mail: .

 

Stadtradeln 2021

Zusammen mit allen zehn Städten im Kreis Mettmann nimmt die Stadt Ratingen an der bundesweiten Aktion STADTRADELN teil. Es handelt sich um eine deutschlandweite Kampagne des Klima-Bündnis, dem weltweit größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz.

Wer kann beim STADTRADELN für Ratingen mitmachen?

Alle, die in Ratingen wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Die Aktion Stadtradeln findet in diesem Jahr vom 29. August bis zum 18. September statt.

Auf der Seite www.stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team beitreten oder ein eigenes Team gründen.

 

Stadt informiert zum Thema Überflutungsschutz

Schwere Unwetter hat es in unserer Region in den letzten Wochen noch nicht gegeben, durchaus aber schon Wetterlagen, die andeuten, dass die Hauptsaison für Gewitter naht. Im Extremfall sind solche Unwetter verbunden mit so genanntem Katastrophenregen. Solche urbanen Sturzfluten, lokal begrenzte und außergewöhnlich starke Unwetter, bei denen in kürzester Zeit so viel Regen fällt wie sonst in Monaten, hat es in den vergangenen Jahren auch in Ratingen gegeben.

Ein Problem von Katastrophenregen: Er lässt sich von den Wetterdiensten selbst kurzfristig kaum präzise vorhersagen. In einer Stadt kann es bei ein paar Tropfen bleiben, während in der Nachbarstadt die öffentlichen Abwasserkanäle das Regenwasser nicht mehr aufnehmen können.

Versicherungsschutz gegen Schäden durch Katatstrophenregen

Letztendlich handelt es sich bei den Katastrophenregen um höhere Gewalt. Eine Haftung der Stadt scheidet in diesen Fällen aus. Sollte es zu Schäden in Folge von Starkregenereignissen kommen, stellt sich die Frage des Versicherungsschutzes. Die Stadt weist daher die Grundstückseigentümer bzw. die Mieter/Pächter darauf hin, dass ein Versicherungsschutz gegen Schäden durch Katastrophenregen grundsätzlich möglich ist.

Hierzu gehört eine Wohngebäudeversicherung, die nicht nur Schäden durch Leitungswasser abdeckt, sondern auch Schäden durch Wasser, das von außen in das Gebäude eindringt. Die Standard-Wohngebäudeversicherung berücksichtigt Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel und Leitungswasser. Wassermassen, die von außen kommen, gelten als Elementarschäden, und diese müssen in der Regel durch Zusatzmodule versichert werden (vgl. hierzu das Informationsblatt „Schutz vor Überschwemmung und Hochwasser“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV – www.gdv.de – Stichwort: Elementarschadensversicherung).

Zusätzlich kann der Grundstückseigentümer oder der Mieter/Pächter seine Hausratversicherung darauf überprüfen, ob diese auch etwaige Überschwemmungsschäden (Elementarschäden) einschließt, denn auch hier ist nach Prüfung des Einzelfalles eine Ergänzung der Hausratpolice gegen die Folgen von Überschwemmungen möglich.

Damit es erst gar nicht zu Schäden kommt, sollten Hauseigentümer wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Rückstau und Überflutung ergreifen. Eine bekannte Gefahrenstelle sind beispielsweise Sinkkastenabläufe in Kellern, die durch Rückstauschieber gesichert sein müssen, um im Ernstfall zu verhindern, dass Wassermassen von unten in den Keller gedrückt werden. Auch Gefällsituationen vor dem Haus können Gefahren bergen, denen mit bautechnischen Schutzmaßnahmen begegnet werden kann.

Mehr Informationen finden auf der Website der Stadt Ratingen.

Projektstart in Ratingen: Kostenloser Verleih von E-Lastenrädern

Der Verein Ratingen.nachhaltig e.V. bietet mit Unterstützung der Stadt Ratingen ab Mai einen kostenlosen Verleih von E-Lastenrädern an, um klimafreundliche Alternativen zum Auto zu fördern.

Zwei verschiedene Modelle
Für den Projektstart wurden zunächst zwei verschiedene Modelle angeschafft, die für den Transport von größeren Einkäufen, Getränkekisten, Umzugskartons und sogar Kindern geeignet sind. Ein Modell, ein sogenanntes „Long John“-Rad von der Marke Bullitt, verhält sich fast wie ein normales Fahrrad, denn es hat ebenfalls nur zwei Räder. Das andere Modell von Babboe hat drei Räder und sorgt so für ein etwas gemütlicheres Fahrgefühl. Beide Räder verfügen über einen elektrischen Unterstützungsmotor bis 25 km/h und haben eine Reichweite von mindestens 50 Kilometern. Damit auch längere Ausflüge kein Problem sind, werden beide Modelle mit einem zweiten Akku und einem Ladegerät verliehen. Auch ein Schloss ist bei jedem Lastenrad dabei.

Kostenloser Verleih
Der Verleih ist kostenlos und für bis zu vier Tage am Stück möglich. So können die Lastenräder im Alltag getestet und als Alternative zum Auto erprobt werden. „Wir möchten den Ratingerinnen und Ratingern die Möglichkeit geben, innerhalb der Stadt auf das Auto verzichten zu können. Ob sie einen größeren Einkauf planen oder am Wochenende einen Ausflug machen möchten – die E-Lastenräder sind für beides geeignet.“, erklärt Martin Gentzsch, Umweltdezernent der Stadt Ratingen.
Ausgeliehen werden können die Lastenräder unter: www.lara.ratingen-nachhaltig.de
Weitere Infos unter Verleih von E-Lastenräder.

Stadt Ratingen stärkt und bündelt die Bereiche Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

Die Stadt Ratingen engagiert sich seit langem in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit. Nun sollen die Themen durch eine personelle Verstärkung und Aufgabenverlagerung im Amt Kommunale Dienste stärker fokussiert werden.
Die neue Klimaschutzmanagerin Lilia Martens hat ihren Dienst am 1. April 2021 bei der Stadt Ratingen aufgenommen. Am 21. April stellte sie sich dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Nachhaltigkeit (UKKNa) vor.
Integriertes Klimaschutzkonzept
Gemeinsam mit Elena Plank, die sich schon seit 2018 für den Klimaschutz in Ratingen einsetzt, sollen im Jahr 2021 zahlreiche Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKK) fortgeführt und weitere neue Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung initiiert werden.
Im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wurde das Klimaschutzmanagement der Stadt Ratingen drei Jahre lang finanziell unterstützt; in diesem Zusammenhang wurde die Stelle der Klimaschutzmanagerin eingerichtet. Nun bekommt die Stadt Ratingen im Anschlussvorhaben für weitere zwei Jahre Fördermittel vom Bund, um die insgesamt 34 Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes weiter umzusetzen. Die beiden Klimaschutzmanagerinnen koordinieren und unterstützen den Prozess, der sich mit den sechs Handlungsfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Klimaschutz, Energieeffizienz in Unternehmen, Energieversorgung und Energieverbrauch sowie Klimaanpassung auseinandersetzt.
Die Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage der Stadt Ratingen.

Erste Sitzung der Wirtschaftsförderer

Hanno Paas, CDU-Ratsherr und Vorsitzender der Wirtschaftsförderer, hatte zur ersten Ausschuss-Sitzung gemeinsam mit der Verwaltung die IHK und ein High-tec-Unternehmen eingeladen.

Strukturelle Ansiedlungsunterstützung junger Unternehmen aus IT-Branche
Damit machte er den Kurs deutlich, Ratinger Unternehmen und deren Interessen aktiv in die Ausschussarbeit mit einzubeziehen. Paas erläutert: „Wir wollen die Interessen der Unternehmen in Ratingen tatkräftig unterstützen. Mit diesem Ziel liegen wir offensichtlich genau richtig, denn unser Antrag zur strukturellen Ansiedlungsunterstützung junger Unternehmen aus dem IT-Bereich wurde von den meisten Fraktionen unterstützt. Wir haben weiter beantragt, die notwendigen Voraussetzungen für einen Ratinger Hochschulstandort zu schaffen. Auch dieser Antrag wurde übernommen.“

Weitere Infos zur ersten Sitzung der Wirtschaftsförderer finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post.

Dialog Stadt – Wirtschaft: Videokonferenz

Bereits zum 11. Mal fand die zweimal im Jahr durchgeführte Veranstaltung in der Reihe „Dialog Stadt – Wirtschaft“ am 24. März 2021 statt. Wie im Vorjahr trafen sich die Teilnehmer der gemeinsam von städtischer Wirtschaftsförderung und UVR durchgeführten Reihe in der Form einer Videokonferenz.

Bürgermeister Klaus Konrad Pesch berichtete über neue Projekte der Stadt im Rahmen der Corona-Pandemie, unter anderem über die Bewerbung des Kreises für das Corona-Testen nach dem sog. „Tübinger Modell“. Außerdem erläuterte er die finanzielle Unterstützung der Stadt für Selbständige und Einzelhändler.

Auswirkungen Corona-Panedmie auf Stadtentwicklung & Städtebau
Baudezernent Jochen Kral schilderte in einem viel beachteten Vortrag die Folgerungen der Covid-19 Pandemie für die Stadtplanung in Ratingen. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Pandemien immer schon erhebliche Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Städtebau gehabt haben, entwarf er seine Vision der künftigen städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt anhand der fünf Trends Digitalisierung, Decarbonisierung, Urbanisierung, Individualisierung sowie des demografischen Wandels. Dabei ging er auf bereits in der Umsetzung befindliche Projekte wie die Wallhöfe ebenso ein wie auf geplante Standortentwicklungen, Reaktivierungen und Weiterentwicklungen sowie Pläne zur Verbindung von Ratinger Weststrecke und der Düsseldorfer Linie U81.

Bei Interesse können Sie die Präsentation von Herrn Kral gern beim UVR unter anfordern.

Weitere Informationen zum Dialog-Stadt Wirtschaft finden Sie auf der Website des UVR

BU macht sich für Dreck-weg-Tag stark

Längst ist der jährliche Dreck-weg-Tag in Ratingen Tradition geworden. Dutzende von Freiwilligen sammeln seit 2002 im Stadtgebiet Unrat ein und sorgen dafür, dass Ratingen wieder blitzblank wird. Die Standortinitiative InWest war in den vergangenen Jahren stets aktiv dabei und sammelte Unrat im Gewerbegebiet in Tiefenbroich ein.  In diesem Jahr machte Corona dem ehrenamtlichen Treiben einen Strich durch die Rechnung. Die Stadt sagte den für den 27. Februar anberaumten Frühjahrsputz ab.

In einem Antrag bittet die BU nun die Verwaltung, den Vorschlag, eines Dreck-weg-Tages zu prüfen und umzusetzen. „Wir könnten uns eine Umsetzung im Spätsommer 2021 sehr gut vorstellen“, heißt es.

Weitere Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post.

Statistisches Jahrbuch 2020 für Ratingen erschienen

Die aktuelle 27. Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs der Stadt Ratingen bietet in bewährter Form auf 270 Seiten vielfältige Einblicke und Erkenntnisse über Strukturen und Entwicklungen aus dem Berichtsjahr 2020. In neun thematisch gegliederten Kapiteln hat die Statistikstelle grundlegende Daten und Kennzahlen der Stadt aus allen wichtigen kommunalen Bereichen zusammengestellt. Die Palette statistischer Informationen reicht von der Bevölkerungsstruktur über Wirtschaft, Soziales, Wohnungsbau bis zu den Wahlergebnissen.

Die 27. Ausgabe können Sie hier herunterladen.