Westbahn

Westbahnlauf feiert erfolgreiche Premiere

200 Läuferinnen und Läufer hatten sich für den 1. Ratinger Westbahnlauf angemeldet. Sie trafen sich am Sonntagvormittag für den Hauptlauf über 10 Kilometer, den Schülerlauf über 2,5 Kilometer oder den Bambinilauf über 500 Meter im Ratinger Stadion. Pünktlich zum Start um 11 Uhr zeigte sich die Sonne, und so ging es bei frischem, aber trockenem Herbstwetter entlang der Westbahnstrecke nach Lintorf und zurück, während Schülerinnen und Schüler und die Jüngsten im Stadion ihre Strecken liefen. Die Standortinitiative InWest, die sich seit Langem für die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr einsetzt, gemeinsam mit ihren Sponsoren, der Stadt Ratingen, der Stadtwerke Ratingen und der Sparkasse HRV haben den Lauf möglich gemacht. Die Strecke bekam von den Aktiven viel Lob, und Chrisitan Pannes moderierte souverän durch die Veranstaltung. InWest verkaufte T-Shirts mit Flimmerschrift-Aufdruck Westbahnlauf, und für das leiblich Wohl war gesorgt.

Mona Malzkorn war mit 44:23 Minuten die Schnellste unter den Frauen, und Renee Bongers war als Erster der Männer mit 35:53 Minuten dem Läuferfeld weit voraus. Alles zum Lauf und die Ergebnisse findet man auf www.westbahnlauf.de .

Thomas Frühbuss und André Tünkers vom InWest-Vorstand zeigten sich höchst zufrieden mit dem Zuspruch zu der Veranstaltung. Ausrichter Leichterlaufen, Georg Mantyk, hatte wieder beste Vorarbeit geleistet. Zu danken ist auch seinen vielen Helfern im Stadion und entlang der Strecke. Damit hat die Idee von InWest, den Lauf im nächsten Jahr und am liebsten so lange zu wiederholen, bis der Personenverkehr mit der Westbahn Realität geworden ist, einen guten Start. Langstreckenläufer brauchen einen langen Atem, und den braucht man auch, wenn man ein solch ambitioniertes Ziel wie der Reaktivierung der Westbahn verfolgt.


Fotos: Jürgen Hillebrand

Westbahnlauf feiert am 11. Oktober Premiere – bereits knapp 100 Anmeldungen

Nur noch 16 Tage bis zum Start: Der Westbahnlauf steht in den Startlöchern.
Am 11. Oktober feiert der neue Lauf seine Premiere im Ratinger Stadion. Das Interesse ist bereits groß: Knapp 100 Läuferinnen und Läufer haben sich ihren Startplatz gesichert.

Damit zeichnet sich schon vor dem ersten Startschuss eine erfreuliche Resonanz auf die Premiere des Westbahnlaufs ab. Wer ebenfalls dabei sein möchte, hat noch die Möglichkeit, sich online anzumelden.

Online-Anmeldung bis zum 8. Oktober verlängert

Aufgrund der Premiere wurde die Online-Anmeldung bis zum 8. Oktober verlängert. Kurzentschlossene haben damit noch etwas Zeit, sich ihren Platz im Teilnehmerfeld zu sichern.

Ob ambitionierte Läuferinnen und Läufer, Hobbyathleten oder alle, die einfach Spaß am gemeinsamen Laufen haben – der Westbahnlauf soll ein Laufevent für unterschiedliche Leistungsniveaus werden.

Premiere im Ratinger Stadion

Der Startschuss zur ersten Ausgabe des Westbahnlaufs fällt am 11. Oktober im Ratinger Stadion. Die Premiere verspricht dabei nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern soll auch den Auftakt für eine neue Laufveranstaltung in Ratingen bilden.

Mit bereits knapp 100 Anmeldungen wenige Wochen vor dem ersten Start ist die Vorfreude bei den Organisatoren entsprechend groß.

Jetzt anmelden und bei der Premiere des Westbahnlaufs dabei sein!

 

Die Westbahn nimmt endlich Fahrt auf

Die CDU in Ratingen und im Kreis Mettmann freut sich über die Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die Ratinger Weststrecke zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Infrastruktursparte der Bahn (DB InfraGO). Damit wird die Bahn nun beauftragt, die Strecke und die dazugehörigen Bahnhöfe baulich zu planen (Leistungsphase 1).

„Aus einem Gedankenspiel wird nun endlich ein konkretes Bauprojekt!“, freut sich der Ratinger CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jan Heinisch. „Wir als CDU haben uns ebenso wie Verbände, Wirtschaft und Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten intensiv für diese neue Schienenanbindung eingesetzt. „Stolpersteine und Probleme gab es immer genug. Aber jetzt machen wir endlich einen verbindlichen Schritt in die Realität.“

So sieht es auch der Ratinger CDU-Vorsitzende Peter Thomas: „Die Strecke ist für Ratingen und die gesamte Region von immenser Bedeutung. Man sieht ja an der S6 im Ratinger Osten – wenn sie denn fährt – welches Potential eine solche Bahnanbindung auch für den Westen unserer Stadt mitbringen kann und wird. Lintorf, Tiefenbroich, West und Ratingen-Mitte bekommen mit der S47 eine direkte Anbindung an Düsseldorf und ins Ruhrgebiet.“ Stefan Heins, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ratinger Stadtrat, erinnert daran, dass die Ratinger Wirtschaft, vertreten durch den Unternehmensverband, immer wieder auf die Bedeutung der Strecke hingewiesen hat. „Damit können Menschen auch ohne Auto und Stau zu den attraktiven Arbeitsplätzen nach Ratingen kommen. Die Westbahn ist richtig und wichtig für unsere dicht besiedelte und staugeplagte Region.“ Die Bahnverbindung der S47X soll gemäß Zielkonzept 2024 des VRR wie folgt laufen: Wuppertal-Remscheid-Solingen-Düsseldorf-Ratingen (West)-Wedau-Duisburg.

Weitere Infos finden Sie hier.

Westbahnlauf startet in 105 Tagen

Im Rahmen des 750-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Ratingen veranstaltet die Standortinitiative InWest den Westbahnlauf, der auf die Reaktivierung der Westbahn und die damit verbundenen Chancen für die weitere Entwicklung der Stadt Ratingen aufmerksam machen soll. Der Lauf wendet sich an Jung und Alt. Durchhalten ist die Devise, beim Lauf genauso wie beim Werben für die Westbahn. Bis zum Westbahnlauf sind es ab heute nur noch 105 Tage!

Bis zum 31.07.26 gilt noch der Early-Bird-Tarif für nur 11 €!

Egal ob als Einzelstarter oder gemeinsam im Team – seid dabei und erlebt einen tollen Lauftag in Ratingen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr hier:

Westbahn-Winter-Grillen 2025

Die Reaktivierung der Ratinger Westbahnstrecke für den Personenverkehr bleibt eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte unserer Region. Auch wenn der Weg von der Planung bis zur Umsetzung länger wird als erhofft, ist klar: Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Westbahn auf Kurs bleibt und ihre Bedeutung für Mobilität und Standortentwicklung nicht aus dem Blick gerät.

Nach den erfolgreichen Treffen in den vergangenen beiden Jahren möchten wir den Austausch mit Ihnen fortsetzen – wieder an einem Ort mit Symbolkraft: dem alten Lintorfer Bahnhof. Beim Westbahn-Winter-Grillen 2025 wollen wir in entspannter Atmosphäre bei Bratwurst und passenden Getränken über den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und gemeinsame Perspektiven sprechen.

Wie können Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus Ratingen, Duisburg, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann das Projekt weiter voranbringen? Welche Initiativen und Allianzen sind nötig, um Tempo zu halten?

Genießen Sie einen zünftigen Winter-Spätnachmittag mit spannenden Gesprächspartner*innen, neuen Impulsen und hoffentlich frischen Ideen für die Zukunft der Westbahn.

Wann: Montag, 24. November 2025, 17:00 – 20:00 Uhr
Wo: Sankt Georg Corps 1963 e.V. (neben dem Alten Lintorfer Bahnhof),
Wedauer Straße 7, 40885 Ratingen

Bitte geben Sie uns bis zum 12. November 2025 über die Website des UVR Rückmeldung ,ob Sie teilnehmen möchten.


Foto: InWest

InWest organisiert Probefahrt

Mitglieder des Ratinger Jugendrats nahmen an einer von der Standortinitiative InWest organisierten Fahrt auf der geplanten Westbahnstrecke teil. Ihr Fazit: Die Westbahn ist ein wichtiger Baustein für Verkehrswende und Klimaschutz.

„Der Öffentliche Nahverkehr in Ratingen ist nicht besonders attraktiv und keine Alternative zum Auto.“ Maurice Schams (19) bringt auf den Punkt, was viele Ratinger denken. Eine dürftige Taktung, schlechte Verbindungen und nicht zuletzt der Fahrpreis sorgen dafür, dass die jungen Erwachsenen doch regelmäßig das Auto nutzen, statt auf Bus und Bahn zurückzugreifen.

Mitglieder des Jugendrats nahmen an einer Westbahn-Probefahrt teil: Nobele Koyikeril, Corvin hartmann, Lenn Cagnazzo, Alexander Hoeneß, Orion Raunig und Maurice Schams (v.l.) wurden vom Michael Hansmeier vom Jugendamt begleitet. Foto: Achim Blazy (abz)

In der Reaktivierung der Westbahnstrecke sehen sie eine Chance, in Zukunft nachhaltiger unterwegs zu sein. Bei einer von der Standortinitiative InWest organisierten Bahnfahrt auf der Westbahnstrecke konnten sie jetzt überprüfen, ob das Projekt wirklich Verbesserungen mit sich bringt. Das Ergebnis war schon nach wenigen Kilometern eindeutig: „Wahnsinn, wie schnell man in Düsseldorf sein kann.“

Ohne Stopps würde die Bahn etwa 15 Minuten von Ratingen bis zum Düsseldorfer Hauptbahnhof benötigen. Etwa 20 Minuten wären es bis Duisburg. „Ein Gewinn“, sind sich die Jugendlichen einig. Wollen die Jugendlichen derzeit in den Abendstunden nach Düsseldorf, müssen sie rund eine Stunde Fahrzeit einplanen. Der Weg zurück sei planerisch eine Herausforderung, sagen sie. Das Ende vom Lied: „Wir nehmen das Auto und einer muss fahren“, so Schams. Und das habe dann eben nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.

Thomas Frühbuss und Olaf Tünkers von der Initiative InWest begrüßten auch Vertreter der Politik: Elisabeth Müller-Witt (SPD-Landtagsabgeordnete), Jan Heinisch Staatssekretär, CDU) und Bürgermeister Klaus Pesch. Foto: Achim Blazy (abz)

Ohne politische Rückendeckung geht es natürlich nicht. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt, Staatssekretär Jan Heinisch und die stellvertretende Landrätin Martina Köster-Flashar (Grüne) nutzten die Gelegenheit, um sich vom Potenzial des Westbahnprojekts zu überzeugen.

Weitere Infos zur Fahrt und der Westbahnhistorie finden Sie unter: Inititiave InWest organisiert Probefahrt auf der Westbahnstrecke (rp-online.de)

Ein weiterer Schub für die Westbahn

Die Standortinitiative InWest plant für den 27.04 eine weitere Referenzfahrt – unter anderem mit Schülern.

Nachdem die Corona-Pandemie nicht mehr das allumfassend beherrschende Thema ist, rückt der Klimaschutz wieder zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Hinzu kommen steigenden Preise für fossile Brennstoffe und die massive Verteuerung des Individualverkehrs infolge des Ukraine Krieges.

Um ihr uneingeschränktes Bekenntnis zur Westbahn zu demonstrieren, plant die Standortinitiative InWest eine weitere Westbahn Referenzfahrt. Zu dem Termin kurz vor den Landtagswahlen in NRW sollen mit der Referenzfahrt vor allem Schüler, Auszubildende und Studenten angesprochen werden, deren Lern- und Ausbildungsorte durch die Westbahn an den schienengebundenen Nahverkehr angeschlossen werden.

Düsseldorf hat mit der Westbahn die Chance, sich enger mit dem Umland zu verflechten. In Duisburg entsteht in Kürze das Siedlungsflächenprojekt 6-Seen-Wedau, welches ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3.000 Wohneinheiten darstellen wird. Und in Ratingen erhalten die Gewerbe- und Wohngebiete vor allem in Lintorf, Tiefenbroich und West nicht nur im Berufsverkehr eine Alternative zur dauerhaft überlasteten A52. Diese und noch viele andere Gründe sprechen für die Reaktivierung der Ratinger Westbahn.

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Planungsstudie zeigt: Westbahn und Unterführung Lintorf lassen sich vereinbaren

Die Stadt Ratingen unternimmt einen weiteren wichtigen Schritt, um den Weg für eine zügige Realisierung des Westbahn-Projekts zu ebnen. In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Lintorf/Breitscheid präsentierte das Planungsbüro HJPplaner aus Aachen eine Studie, wie sich der künftige Bahnhof Lintorf bestmöglich mit der seit vielen Jahren geplanten Unterführung Konrad-Adenauer-Platz/Kalkumer Straße vereinbaren lässt. Auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität nahm die Studie in seiner Sitzung am 3. Februar zustimmend zur Kenntnis.

Die Pressemitteilung der Stadt Ratingen finden Sie hier.


Abbildung: HJPplaner Aachen

Westbahn-Projekt: Politik fordert mehr Tempo

Eine noch zu gründende Stadtentwicklungsgesellschaft soll das Westbahn-Projekt zusätzlich forcieren. So sieht es ein aktueller Antrag der Fraktion der Bürger Union (BU) vor. Für den Start dieser Gesellschaft sollen 50.000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden.

Unter anderem geht es um den Erwerb der notwendigen Flächen für die städtebauliche Neuordnung, um die Fortführung des geplanten vierten Bauabschnitts der U 81 vom Flughafenbahnhof Düsseldorf bis mindestens nach Ratingen West und darum, preisgünstigen und geförderten Wohnungsbau zu realisieren.

Weitere Informationen finden im aktuellen Artikel der Rheinischen Post