Westbahn

Westbahn Referenzfahrt 2020

Derzeit ist die Corona-Pandemie das alles beherrschende Thema, und niemand weiß, wie lange noch. Alle anderen Themen, die wichtig und drängend waren scheinen zur Zeit völlig aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden zu sein; so an prominentester Stelle der Klimaschutz. Die damit verbundene, notwendige Verkehrswende ist vielleicht aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Die Reaktivierung der Ratinger Westbahn für den Personennahverkehr ist für unsere Region eines der wichtigsten, aber auch komplexeren Verkehrsprojekte. Deshalb müssen viele Verantwortliche in den nächsten Jahren am selben Strang ziehen.

Zielgruppe Referenzfahrt: Schüler, Auszubildende und Studenten

Der Termin für die Referenzfahrt am 25.06. ist bewusst kurz vor den Sommerferien gewählt worden und soll vor allem Schüler, Auszubildende und Studenten ansprechen, deren Lern- und Ausbildungsorte durch die Westbahn an den schienengebundenen Nahverkehr angeschlossen werden.

Düsseldorf hat mit der Westbahn die einmalige Chance, sich enger mit dem Umland zu verflechten. In Duisburg entsteht in Kürze das Siedlungsflächenprojekt 6-Seen-Wedau, welches ein regionales bedeutsames Wohngebiet mit rund 3.000 Wohneinheiten darstellen wird. Und in Ratingen erhalten die Gewerbe- und Wohngebiete vor allem in Lintorf, Tiefenbroich und West nicht nur im Berufsverkehr eine Alternative zur dauerhaft überlasteten A 52.

Weitere Infos finden Sie im Artikel der Rheinischen Post.

 

 

Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2019

Was ist im vergangenen Jahr zum Thema Klimaschutz in Ratingen passiert? Welche Ziele und Projekte hat sich die Stadt vorgenommen und welche wurden bereits umgesetzt? Antworten darauf liefert der „Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2019“.

Um in Ratingen den Klimaschutz weiter voranzutreiben, wurde vor zwei Jahren bei der Stadtverwaltung die Stelle Klimaschutzmanagement eingerichtet. Im Rahmen des dreijährigen Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden die 34 Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Ratingen (IKK) nun umgesetzt. Dabei koordiniert und unterstützt Klimaschutzmanagerin Elena Plank den Prozess, welcher sich mit den Handlungsfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Klimaschutz, Energieeffizienz in Unternehmen sowie Energieversorgung und Energieverbrauch auseinandersetzt.

Wichtige Bausteine, die auch die Standortinitiative in Zukunft unterstützt ist die Reaktivierung der Westbahn im Handlungsfeld Mobilität. Außerdem ist die Initiierung von überbetrieblichen Mobilitätskonzepten in Gewerbegebieten auch für Tiefenbroich und Ratingen-West ein zentrales Anliegen.

Den ausführlichen Jahresbericht finden Sie hier.

VRR soll rechtzeitig Bestellgarantie für Westbahn abgeben

Der Rat der Stadt Ratingen fordert den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) per Beschluss auf, rechtzeitig die Bestellgarantie für die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Westbahn abzugeben. Der ohnehin komplexe Prozess bei diesem Millionenvorhaben mit vielen Beteiligten darf nicht durch formale Versäumnisse behindert werden.

Regionetzwerk plant Westbahn für 2030

In der vergangenen Woche kam das Regionetzwerk im Museum Ratingen zusammen, um sich zum Thema Westbahn auszutauschen. Alle vier Gebietskörperschaften, die gemeinsam um die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke kämpfen (Ratingen, Duisburg, Düsseldorf und Kreis Mettmann), gehören dem Regionetzwerk an.

Machbarkeitsstudie

Nachdem vor einigen Wochen die Machbarkeitsstudie der Westbahn eindeutig attestiert hatte, dass sie wirtschaftlich ist, tauschten sich die Akteure über die weiteren Planungsschritte aus. Ziel ist die Inbetriebnahme der Westbahn im Jahr 2030.

Die Rheinische Post berichtet: https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/regionetzwerk-plant-westbahn-fuer-2030_aid-47753481

Foto: Martin Stolz

13. IHK-Wirtschaftsforum

Das 13. IHK-Wirtschaftsforum fand am 18.11.2019 beim Unternehmen Qiagen in Hilden statt. Zu Beginn stellte Herr Schatz, Chief Executive Officer bei Qiagen das Gastgeberunternehmen kurz vor. Im Anschluss begrüßte Herr Burmeister, Vizepresident der IHK Düsseldorf die über 150 geladenen Gäste. Daraufhin begann die Podiumsdiskussion mit Herrn Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und Herrn Hendele, Landrat des Kreises Mettmann.

Wie können wir die Verkehrsprobleme unserer Region gemeinsam lösen?

Umweltspuren

Zu Beginn werden die Umweltspuren in Düsseldorf intensiv diskutiert. Dabei macht Herr Geisel deutlich, dass nur eine drastische Verringerung der Autos in Düsseldorf zu einer Verbesserung der Stausituation führen wird. Die Umweltspuren sind eine Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen und Dieselfahrverbote zukünftig zu vermeiden.

Mobilitätsstationen  

Eine weitere Maßnahme ist die Errichtung von Mobilitätsstationen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten in Düsseldorf. Diese sollen bereits im nächsten Jahr umgesetzt werden. Pendler können dann zwischen mehreren Mobilitätsalternativen an diesen Stationen wählen. Dies soll langfristig zu einer Verbesserung des Modal Splits führen.

Westbahn

Im Laufe der Diskussion macht Moderatorin Tatjana Pioschyk auch auf die Westbahn aufmerksam. Herr Hendele betont daraufhin, dass die Reaktivierung der Westbahn ein zentrales Projekt für die Verkehrsentwicklung in der Region ist. Insbesondere vor dem Hintergrund des Wohnbauprojekts in Duisburg-Wedau, wo zukünftig Wohnraum für 8.000 Personen entstehen wird. In Zukunft wird es daher essentiell sein, das Planungsrecht zu vereinfachen, um derartige Projekte schneller auf die Schiene zu bekommen.

Zum Abschluss der Diskussionen wird darauf hingewiesen, dass in Zukunft eine Bewältigung der Verkehrsprobleme nur gemeinsam mit der Landeshauptstadt und dem Kreis Mettmann erfolgen kann.

Westbahn soll 2030 starten

Anlässlich des 8. Dialogs Stadt-Wirtschaft wurden die aktuellen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Demnach ist die Ratinger Weststrecke baulich machbar, bezahlbar und volkswirtschaftlich sinnvoll. Mehr als 1,5 Mio. Autobahnfahrten pro Jahr zwischen Duisburg, Ratingen und Düsseldorf könnten zukünftig durch den S-Bahn-Betrieb verlagert werden. Die hohen Investitionskosten in Höhe von mehr als 100 Mio. € lohnen sich, dies bestätigt der so genannte Kosten-Nutzen-Indikator, der in allen Planfällen deutlich im Plus liegt. Die Gutachter der Studie sehen eine Inbetriebnahme der Westbahn für das Jahr 2030 als realistisch an.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie hier.

Ratinger Weststrecke: Kooperationspartner unterschreiben Vertrag

Duisburg/Düsseldorf/Ratingen. Das Projekt „Ratinger Weststrecke“ ist weiter in Bewegung: Alle beteiligten Partner – die Städte Duisburg, Düsseldorf und Ratingen, der Kreis Mettmann sowie der VRR – haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in der das weitere Procedere und weitere Regelungen festgelegt sind. Weiterlesen

Demonstrationsfahrt Westbahn – Video

Mehr als 200 Teilnehmer waren an Bord, als unsere „Westbahn“ zur zweiten Demonstrationsfahrt losrollte. Rund 140 Fahrgäste aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung von InWest, UVR und Stadt Ratingen. Sie kamen während der Fahrt über die konkreten Realisierungsmöglichkeiten ins Gespräch. Mit dabei waren auch 70 glückliche Bürgerinnen und Bürger, die teilweise sogar aus […]

Bauland an der Schiene: StS Heinisch kündigt Gespräche mit allen Städten und Gemeinden zur Siedlungsentwicklung an Haltepunkten des SPNV an

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Demonstrationsfahrt Westbahn: Verlosung von freien Plätzen

In die Westbahn-Pläne kommt wieder Bewegung. Stadt Ratingen, UVR und InWest mit Unterstützung des Ratinger Eisenbahnverkehrsunternehmens Railflex GmbH führen am Mittwoch, 27. September 2017, nachmittags eine erneute Demonstrationsfahrt auf der Ratinger Weststrecke durch. Es geht von Tiefenbroich über Düsseldorf nach Duisburg und von dort wieder zurück nach Tiefenbroich. Diesmal soll sogar der Staufenplatztunnel in Düsseldorf durchfahren werden.

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