Westbahn

Westbahn-Radtour mit Bürgermeisterkandidaten

Die Teilnehmer der Westbahn-Radtour starteten am vergangenen Wochenende gegen 16 Uhr am ehemaligen Westbahnhof in Ratingen-West. Neben Bürgermeister Klaus Pesch nahm auch Bürgermeisterkandidat Rainer Vogt von der Bürger Union teil.

Ziel: Westbahn erlebbar machen

Bei sommerlichen Temperaturen machten sich die Teilnehmer mit den einzelnen Standorten für die neuen Haltestellen in Ratingen-West, Tiefenbroich und Lintorf vertraut. Alle waren sich schnell einig, dass der Wohn- und Gewerbestandort Ratingen durch die Reaktivierung weiter an Attraktivität gewinnt. Der Bau einer neuen Unterführung in Ratingen-West wird zu einer besseren Vernetzung der Innenstadt und West führen. Außerdem wird durch die direkte Anbindung nach Düsseldorf und Duisburg das Gewerbegebiet Tiefenbroich zukünftig auch deutlich an Attraktivität gewinnen.

Ausbau Radweg Ratingen-Mitte und Lintorf

Ein deutliche Verbesserung für Radler wird es auch zwischen Ratingen-Mitte und Lintorf geben. Dies bedeutet, dass der Radweg zwischen der Fahrbahn der L239 (Blyth-Valley-Ring) und den Westbahn-Gleisen zwischen Jägerhofbrücke und Lintorf erneuert und auf der gesamten Strecke beleuchtet wird.

Westbahn-Radtour 2021 nach Duisburg- Wedau

Die Standortinitiative hat bereits Pläne für eine weitere Westbahn-Radtour im Jahr 2021. Um den regionalen Charakter des Projekts zu verdeutlichen, wird im kommenden Jahr eine Radtour bis nach Duisburg-Wedau geplant. Hintergrund der Planung ist die Tatsache, dass dort derzeit das Projekt 6-Seen-Wedau entsteht, welches ein wesentlicher Treiber der Reaktivierung ist.

Foto: Studio-one.fotograf

 

Mit dem Rad die Westbahnstrecke erkunden

Es kommt wieder Tempo in die Debatte um das millionenschwere Verkehrsprojekt Westbahn. Während der ersten Ratinger Tage der Nachhaltigkeit organisiert die Standortinitiative InWest eine Radtour entlang der Westbahnstrecke. Während der Tour wird auf die aktuellen Entwicklungen des Reaktivierungsprozesses sowie auf die einzelnen Haltstellen in Ratingen-West, Tiefenbroich und Lintorf eingegangen.

Ausbau Radweg

Zudem wird auch auf den geplanten Ausbau des Radwegs zwischen Ratingen-Mitte und Lintorf verwiesen, der zukünftig den Anteil des Radverkehrs in Ratingen weiter erhöhen soll.

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der Rheinischen Post.

Bildzeile: (v.l.) Claus Köster, Felix Pothmann (beide Jugendrat) und Kenny Weißgerber (Standortinitiative Ratingen Tiefenbroich/West) an der Westbahn.

Spatenstich für Lärmschutzwand in Duisburg-Wedau

Am 25. August fand auf der Projektfläche 6-Seen-Wedau gemeinsam mit Ministerin Ina Scharrenbach und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link der symbolische Spatenstich zum Bau des Lärmschutzwalles statt.

Nicht zum ersten Mal informierte sich NRW Bauministerin Ina Scharrenbach in Duisburg über den Stand der Dinge beim Großprojekt 6-Seen-Wedau. Diesmal galt es auch, mit anzupacken, denn gemeinsam mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und GEBAG Geschäftsführer Bernd Wortmeyer wurde der symbolische Spatenstich für den Lärmschutzwall auf der Fläche vorgenommen.

Weitere Informationen zum aktuellen Bau der Lärmschutzwand finden Sie hier.

RTDN: Westbahn Radtour

Im Rahmen der 1. Ratinger Tage der Nachhaltigkeit organisiert die Standortinitiative InWest am 18.09 eine Radtour. Die Tour startet am ehemaligen Ratinger Westbahnhof und wird über Tiefenbroich nach Lintorf führen. Interessierte Teilnehmer können sich mit dem Streckenverlauf und den Standorten der zukünftigen Haltepunkte vertraut machen. Es wird auch ein gemeinsamer Ausklang der Tour im Bürgershof in Lintort geplant.

Anmeldungen können ab sofort an gesendet werden.

Start: 18.09 um 16 Uhr Am Westbahnhof 1, 40878 Ratingen

Quelle: Google Maps

Westbahn-Ideenwettbewerb

Ideenwettbewerb zur Reaktivierung der Westbahn

Die Ratinger Westbahn – die Schienenverbindung zwischen Duisburg und Düsseldorf über Ratingen –liegt voll auf der Linie von Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Alle sind sich wieder einig, dass die Westbahn sinnvoll ist. Dazu muss die Reaktivierung aber erst mal umgesetzt werden, was bei nüchterner Betrachtung ein mehrjähriger Prozess sein wird. Deshalb darf der Druck auf alle in den Planungs- und Realisierungsprozess Eingebundenen nicht nachlassen.

Druck machen, aber wie? Durch Aufmerksamkeit, durch Vorbilder, durch nüchterne Zahlen? Mit Utopien, den Taktgebern für die Realität von morgen? Mit schrägen Geschichten?

Unser IDEENWETTBEWERB appelliert an Eure Kreativität, Aufmerksamkeit zu erregen. Die Westbahn muss Gesprächsthema sein – und bleiben. Sonst warten wir noch länger, als man uns schon prognostiziert hat.

Weitere Infos zur Westbahn findest Du hier.

Wer darf mitmachen und wie?

Teilnehmen kann jeder ab 6 Jahren (1. Klasse) der in Ratingen, Duisburg oder Düsseldorf wohnt. Einsendeschluss ist der 30.11.2020. Die Unterlagen können formlos über Facebook, per E-Mail an oder per Post an InWest, Dechenstraße 3, 40878 Ratingen, gesendet werden. Gemeinsame Einreichungen sind auch möglich.

Anforderungen an den Projektbeitrag

  • digitaler (Videodreh) oder analoger (Kunstprojekte, Logoentwürfe, Happenings etc.) Beitrag
  • Videobeiträge max. eine Minute
  • perfekte Projektbeiträge sind keine Voraussetzung für eine Auszeichnung
  • Die derzeit geltenden Abstandsregelungen bzw. Maskenpflicht sind bei der Erstellung des Beitrags zu beachten!

Einzureichende Unterlagen

  • Name(n), Alter und Kontaktdaten
  • Beitrag inklusive kurze Beschreibung der Idee, die dem Beitrag zu Grunde liegt

Preisgeld

Insgesamt werden 1.800 Euro Preisgeld vergeben. Der erste Platz erhält 1.000 Euro, der zweite Platz 500 Euro und der dritte Platz 300 Euro. Über die Platzierung entscheidet eine Jury im November.

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme am Ideenwettbewerb erfolgt freiwillig und unentgeltlich. Mit der Einreichung des Wettbewerbsbeitrags übertragen die Teilnehmer der Standortinitiative InWest das Recht, den Wettbewerbsbeitrag im Rahmen des Wettbewerbs zu verbreiten, insbesondere den Jurymitgliedern zur Verfügung zu stellen und für den Fall des Gewinnens, zu veröffentlichen. Die Gewinner übertragen der Standortinitiative InWest die ausschließlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte sowie verwandte Schutzrechte am Wettbewerbsbeitrag in vollem Umfang.

Mit der Einreichung eines Projektbeitrages erklärt der Teilnehmer, dass er über sämtliche Rechte an seinem Projektbeitrag, insbesondere Projektkonzeption und –ergebnis verfügt. Rechte Dritter am Wettbewerbsbeitrag bestehen nicht. Außerdem bestätigt der Bewerber, dass er GEMA-freie Musik verwendet hat bzw. die für sein Produkt erforderlichen GEMA-Gebühren bezahlt hat. Auch erklärt der Teilnehmer, die Standortinitiative InWest von Schadensansprüchen wegen fehlender Rechte einschließlich Kosten eines Rechtsstreites freizustellen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner für Rückfragen

Kenny Weißgerber, Standortinitiative InWest; ; 02102 / 550 – 1062

Bürger fordern: Ratinger Weststrecke soll bis 2025 laufen

In Duisburg wird der Druck auf die Reaktivierung der Westbahn weiter erhöht. Durch das Projekt 6-Seen-Wedau befürchtet die Bürgerinitiative „Rettet die Sechs-Seen-Platte“ ein Verkehrschaos in Wedau und Bissingheim.

Bis 2025 soll die Ratinger Weststrecke wieder in Betrieb sein, das fordert die Bürgerinitiative „Rettet die Sechs-Seen-Platte“. Der Versuch von Duisburg und anderen beteiligten Kommunen, die Planung für die Schienenstrecke zu beschleunigen Bürgerinitiative nicht weit genug.

Die Strecke soll Verkehrschaos in Wedau und Bissingheim verhindern

Nach Ansicht der Bürgerinitiative ist das eine Voraussetzung dafür, dass mit der Ansiedlung von rund 8000 Neubürgern kein Verkehrschaos in Bissingheim und Wedau entsteht. Hendrik Thome von der Bürgerinitiative sagt dazu: „Der eigene S-Bahn-Anschluss würde es vielen Bewohnern des Quartiers ermöglichen, weitgehend auf ein eigenes Auto zu verzichten. Und das Naherholungsgebiet wäre auch mit dem ÖPNV erreichbar.“

Den Artikel zum nachlesen finden Sie hier.

 

 

Westbahn Referenzfahrt wird verschoben

Die geplante Referenzfahrt am 25.06.2020 muss aufgrund des aktuell geltenden Verbots von Großveranstaltungen in das Jahr 2021 verschoben werden.

Damit das Thema Westbahn auch während der Sommerferien präsent bleibt, wird im Juni ein digitaler Ideenwettbewerb zum Thema Westbahn ausgelobt.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen erfolgen in Kürze.

 

Foto: InWest

Städte treiben Westbahn-Projekt voran

Bis zur Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Westbahn ist es noch ein langer Weg. Die Stadt Ratingen geht ihn jetzt aktiv und entschlossen an. Gemeinsam mit den anderen beteiligten Städten Düsseldorf und Duisburg sowie dem Kreis Mettmann und dem VRR will Ratingen einen Projekt-Lenkungskreis bilden, der die Planung der Westbahn kräftig vorantreiben soll.

Städte und VRR übernehmen erste Planungsphasen

Die Planungskapazitäten der Deutschen Bahn AG sind derzeit vollständig durch den Rhein-Ruhr-Express (RRX) und den Ausbau der Strecke Oberhausen-Arnheim gebunden. Daher wollen die Städte und der VRR die ersten Planungsphasen selbst übernehmen, um keine Zeit zu verlieren. Die Stadt Ratingen wird zehn Prozent der Kosten übernehmen, das sind rund 350.000 Euro plus 40.000 Euro für die Projektlenkung.

Machbarkeitsstudie positiv

Der erste Planungsschritt ist vollzogen. Eine im Herbst 2019 vorgelegte Machbarkeitsstudie ergab, dass die Reaktivierung der „Ratinger Weststrecke“, wie das Projekt offiziell heißt, baulich machbar, bezahlbar und volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Der so genannte Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) liegt in allen untersuchten Planfällen (zum Teil deutlich) im Plus. Erforderlich für eine Förderung ist ein Wert über 1, die vier untersuchten Planfälle für die Westbahn liegen zwischen 1,2 und 1,85.

Weststrecke Umleitung für RRX
Derzeit wird die Weststrecke als Umleitungsstrecke für den RRX genutzt. Hintergrund sind die Erweiterung um bis zu zwei Gleise zwischen Duisburg und Düsseldorf. Von den Maßnahmen profitiert allerdings auch die Weststrecke, da einige Engpässe beseitigt werden und die Strecke punktuell ausgebaut wird.
Foto: Stolz
Die Beschlussvorlage und die Machbarkeitsstudie können unter folgenden Links abgerufen werden.

 

 

Projekt 6-Seen-Wedau schreitet voran

Die Arbeiten am Projekt 6-Seen-Wedau schreiten trotz der aktuellen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie voran. Inzwischen sind die Teilabbrüche sowie die Räumung des Baufelds durch die GEBAG abgeschlossen. Der Gleis- und Schotterrückbau durch die Deutsche Bahn ist ebenfalls bereits fertiggestellt.

Nach Ostern wurde die Bodenaufbereitungsanlage auf der Fläche montiert und in Betrieb genommen, so dass mit dem Aushub und der Bodenaufbereitung gemäß dem Bodenmanagement begonnen wurde.

Das Projekt 6-Seen-Wedau auf dem zukünftig ca. 3000 Wohneinheiten entstehen, stellt einen wichtigen Meilenstein bei der Reaktivierung der Westbahn dar.

Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Baumaßnahmen finden Sie hier.

Foto: InWest

Imagefilm Westbahn

Die Standortinitiative wird im Juni einen Ideenwettbewerb zur Reaktivierung der Westbahn ins Leben rufen.

Zur Erläuterung des Ideenwettbewerbs hat InWest gemeinsam mit dem Jugendrat ein Imagevideo gedreht, um auf das Projekt Westbahn in den sozialen Medien aufmerksam zu machen. Prominente Unterstützung gab es zudem auch von der Landtagsabgeordneten Frau Müller-Witt, welche sich aktiv für die Reaktivierung der Westbahn einsetzt.

Der Drehtag am Abzweig Tiefenbroich war ein voller Erfolg, sodass die Standortinitiative und der Jugendrat auch zukünftig das Thema voranbringen wollen.

Der Jugendrat stellt zudem mit Felix Pothmann einen Westbahnbeauftragten ab, um die Kommunikation zwischen InWest und dem Jugendrat in Zukunft weiter zu intensivieren.

Foto:InWest