Westbahn

Westbahn-Radtour nach Duisburg-Wedau

Die Teilnehmer der zweiten Westbahn-Radtour starteten am Freitag, den 10.09 um 17 Uhr am ehemaligen Westbahnhof in Ratingen-West. Neben zahlreichen Akteurinnen und Akteuren vom ADFC, war auch die Standortinitiative InWest vertreten.

Ziel: Duisburg-Wedau

Bei zunächst starkem Niederschlag machte sich die Gruppe nach Duisburg-Wedau auf. Die Anstregung lohnte sich allerdings, denn in Duisburg konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck vom Baufortschritt des Projekt 6-Seen-Wedau vor Ort machen. Besonders beeindruckend waren die bereits fertiggestellten Lärmschutzwände. Das Projekt 6-Seen-Wedau gilt als ein zentraler Treiber für die Reaktivierung der Westbahn, da dort in Zukunft Wohnraum für 3.000 Menschen entsteht.

Weitere Infos zum Projekt 6-See-Wedau finden Sie hier.

 


Fotos: InWest

Standortinitiative InWest ehrt Sieger des Westbahn-Ideenwettbewerbs

Standortinitiative InWest ehrt Sieger des Westbahn-Ideenwettbewerbs

Im Herbst letzten Jahres hatte die Standortinitiative InWest einen Ideenwettbewerb zur Reaktivierung der Ratinger Westbahn für den Personennahverkehr gestartet. Am Donnerstag, dem 01.07.2021, wurden die Sieger des Ideenwettbewerbs im Ratssaal der Stadt Ratingen feierlich geehrt.

Die Jury war für die Entscheidung hochkarätig bestückt worden: Neben Herrn Bürgermeister Pesch war auch Herr Staatssekretär Dr. Heinisch vertreten, zwei wichtige Befürworter dieser für Ratingen und die Region so wichtigen Infrastrukturmaßnahme. Daneben gehörten der Jugendrat, der Kinderschutzbund und der Vorstand der Standortinitiative InWest zur Jury.

Der Seepferdchenklasse der Rolandschule aus Düsseldorf-Golzheim wurde der erste Platz zugesprochen. Die Schülerinnen und Schüler können sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000€ freuen. Sie hatten in vier Gruppenbeiträgen, davon ein herausragender Stop-Motion Film, die zukünftige Westbahn in kleinen Geschichten thematisiert.

Weitere Sieger waren auf Platz zwei (500€) Corvin Hartmann, der eine eigene Westbahn-App entwickelt hatte und auch bereits über 150.000 Downloads berichten konnte. Platz drei (300€) belegte Anna Concellón mit einem künstlerischen Beitrag, der die Diversität unserer Gesellschaft an einem Westbahn-Bahnsteig widerspiegelte.

Die Standortinitiative gratuliert allen Gewinnern zu ihren hervorragenden Einsendungen. Ein großer Dank gilt zudem dem InWest Vorstandsmitglied Herrn Professor Erbach, der die Preisgelder für den Wettbewerb gestiftet hatte.

1. Preis

2. Preis

3. Preis

Bildzeile: Bürgermeister Klaus Pesch, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und InWest-Vorsitzender Thomas Frühbuss (hinten v.l.) kürten die Sieger des Westbahn-Ideenwettbewerbs: Anna Concellón (r.), Corvin Hartmann (l.) sowie Kinder der Rolandschule aus Düsseldorf.   Foto: Stadt Ratingen / Abdruck honorarfrei

Jurysitzung Ideenwettbewerb

Gemeinsam mit Herrn Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Bürgermeister Klaus Pesch, dem Jugendrat und dem Kinderschutzbund hat die Standortinitiative InWest die Preisträger für den Ideenwettbewerb gekürt.

Die Siegerehrung findet in der kommenden Woche im Rathaus der Stadt Ratingen statt.

Foto: InWest

Hybride Veranstaltung: Westbahn – Warum länger warten?

Digital ging es am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen um das Thema Westbahn – Warum länger warten? Gemeinsam wurde mit den Beigeordneten der Städte Duisburg, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann. Zudem stand die IHK Düsseldorf, der Unternehmensverband Ratingen und Vertreter der Regiobahn für Fragen rund um das Thema Westbahn zur Verfügung.

Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich per Zoom einzuloggen und live an der Veranstaltung teilzunehmen.

Foto: InWest

Online-Veranstaltung: Westbahn – Warum länger warten?

Den Reaktivierungsprozess der Ratinger Weststrecke dürfen wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht aus den Augen verlieren. Inzwischen haben die Städte Duisburg, Düsseldorf, Ratingen und der Kreis Mettmann einen Projekt-Lenkungskreis gebildet und die ersten Planungsphasen übernommen, um den Reaktivierungsprozess voranzutreiben. Denn die Planungskapazitäten der Deutschen Bahn werden derzeit vollständig durch den Rhein-Ruhr-Express (RRX) und den Ausbau der Strecke Oberhausen-Arnheim gebunden. Dies führt auch insgesamt zu zeitlichen Verzögerungen bei der Reaktivierung der Westbahn, und für viele enttäuschend heißt es, dass der Ausbau erst im Jahr 2029 erfolgen soll.

Die Standortinitiative InWest und viele Unternehmen fragen sich, warum das Projekt nicht schneller auf die Schiene gesetzt werden kann. Die Abhängigkeit vom RRX muss dringend eingedämmt und der allgemeine Planungsprozess beschleunigt werden! Der Unternehmensverband Ratingen hat jüngst eine Umsetzung für September 2022 gefordert. Auch aus Duisburg kommen vermehrt Stimmen, denen der Zeitplan nicht ehrgeizig genug erscheint: So fordert die Bürgerinitiative „Rettet-die-Sechs-Seen-Platte“ eine Umsetzung bis zum Jahr 2025.

Um die Notwendigkeit einer schnelleren Umsetzung aufzuzeigen und die Optionen dazu auszuloten, lädt die Standortinitiative InWest am 16.06.2021 zum Online-Diskussionsforum ein.


Foto: InWest

 

Agenda:

19:00 Uhr Begrüßung Thomas Frühbuss, Vorstandsvorsitzender InWest Standortinitiative Ratingen Tiefenbroich/West e.V.

19:10 Uhr Entwicklungsperspektiven Reaktivierung Westbahn
Dr. Jan Heinisch
, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

19:25 Uhr Entwicklungstreiber Düsseldorf und das Siedlungsflächenprojekt 6-Seen-Wedau
Cornelia Zuschke, 
Beigeordnete Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen

Martin Linne, Beigeordneter Stadtentwicklung und Umwelt, Stadt Duisburg

19:45 Uhr Erfolgsstory Regiobahn Sascha M. Zuk, Geschäftsführer, Fahrbetrieb Regiobahn

20:00 Uhr Diskussion: „Westbahn – Warum länger warten?“ mit allen Referenten sowie mit

Jochen Kral, Technischer Beigeordneter Stadt Ratingen

Olaf Tünkers, 1. Vorsitzender Unternehmensverband Ratingen

Thomas Vieten, Referent Verkehrswirtschaft, IHK Düsseldorf

Martin Richter, Kreisdirektor, Kreis Mettmann

Dr. Stephan Kopp, Dezernent des für Bauen, Planung, Vermessung und technischen Umweltschutz, Kreis Mettmann

Ralf Dammann, Fachgruppenleiter Angebots- und Infrastrukturplanung, VRR

Anmelden können Sie sich unter der E-Mail: .

 

Großer Fortschitt bei Weiterentwicklung des Westbahn-Projekts

Die Nachricht ist ein deutliches Signal an Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Motto: weiter so! Das Land NRW gibt sieben Millionen Euro für die Weiterentwicklung des Westbahn-Projekts. Aus einem neuen Fördertopf für „Vorratsplanung“ mit einem Gesamtvolumen von 22,5 Millionen Euro erhält die Ratinger Weststrecke fast ein Drittel und ist damit das in dieser Runde höchstgeförderte Projekt.

Bau drittes Gleis
Klar ist: Der Bau des notwendigen dritten Gleises kann erst beginnen, wenn der RRX-Ausbau auf der Hauptstrecke Düsseldorf-Duisburg abgeschlossen ist. Das soll nach 2028 der Fall sein. „Das ist noch eine Geduldsprobe, aber wenigstens soll die Zeit bis dahin sinnvoll genutzt werden“, sagt der Vorsitzende der Standortinitiative InWest, Thomas Frühbuss. Die Initiative setzt sich seit Jahren intensiv für das Projekt Westbahn ein. „Wir freuen uns über das wichtige Signal aus dem NRW-Verkehrsministerium, das diesem Infrastrukturprojekt den ihm gebührenden Stellenwert einräumt.“

Den Artikel zum nachlesen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post.

Am Vortag wurde bereits ausführlich über den Projektfortschritt berichtet.

Das Schlüsselprojekt für die Region

In neuer Funktion wird Jochen Kral, bisher Technischer Beigeordneter, das Projekt im Blick haben. Die Wiederbelebung der Weststrecke bietet Chancen: Man verspricht sich einen großen Schub für die Region mit Ratingen, Düsseldorf und Duisburg.

Weststrecke und U81 verbinden

Als neuer Beigeordneter für Mobilität wird Jochen Kral im nicht allzu fernen Düsseldorf ein Projekt besonders im Blick haben: die Westbahn. Der Technische Beigeordnete, noch in Diensten der Stadt Ratingen, hat Visionen. Und es ist wohl das Größte für ihn, wenn Skizzen, Pläne und Ideen tatsächlich in Erfüllung gehen. Dem Planungsdezernenten schwebt vor, dass die U 81, die vom Düsseldorfer Flughafen aus auf Ratinger Gebiet geführt werden soll, irgendwann mit der Weststrecke verbunden wird. Den Standort und Knotenpunkt dafür gibt es bereits. „Es handelt sich um den alten Westbahnhof“, betont Kral, der anfügt, dass es mit Blick auf die U 81 Gespräche mit der Stadt Düsseldorf gibt. Und die kann er in neuer Position weiter forcieren. Insgesamt verbindet man mit beiden Infrastrukturprojekten große Hoffnungen.

Lesen Sie den aktuellen Artikel in der Rheinischen Post.

Plan: U 81 und Westbahn verbinden

Zurzeit wird an vielen Stellen im Hintergrund gearbeitet. Zwei große Verkehrsprojekte könnten für Ratingen eine ganz entscheidende Bedeutung bekommen. Der Unternehmensverband will aus Einpendlern Einwohner machen.

U 81 & Weststrecke verbinden

Jochen Kral, der Technische Beigeordnete der Stadt, hat Visionen. Und es ist wohl das Größte für ihn, wenn Skizzen, Pläne und Ideen tatsächlich in Erfüllung gehen. Dem Planungsdezernenten schwebt vor, dass die U 81, die vom Düsseldorfer Flughafen aus auf Ratinger Gebiet geführt werden soll, irgendwann mit der Weststrecke verbunden wird. Den Standort und Knotenpunkt dafür gibt es bereits. „Es handelt sich um den alten Westbahnhof“, betont Kral, der anfügt, dass es demnächst mit Blick auf die U 81 Gespräche mit der Stadt Düsseldorf geben werde.

Neue Wohngebiete

Insgesamt verbindet man mit beiden Infrastrukturprojekten große Hoffnungen. Und entlang der Weststrecke sollen neue Wohngebiete erschlossen werden. Nicht ohne Grund hatte Olaf Tünkers, Vorsitzender des Unternehmensverbandes Ratingen (UVR), betont, dass man aus Einpendlern Einwohner machen will.

Regionetzwerk

Eine tragende Projektsäule ist das sogenannte Regionetzwerk, das nach eigenen Angaben mit sechs Gründungspartnern eine neuartige, starke Kooperation im Herzen Europas bildet. Die Großstädte Duisburg, Düsseldorf und Krefeld, die angrenzenden Städte Meerbusch und Ratingen sowie der Kreis Mettmann sind in vielfältiger Weise miteinander verbunden. Zehn Leitprojekte wurden politisch beschlossen, eines davon ist die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke.

Den kompletten Artikel zum nachlesen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post.

RegioNetzWerk

Das RegioNetzWerk bildet mit sechs Gründungspartnern eine neuartige, starke Kooperation im Herzen Europas. Die Großstädte Duisburg, Düsseldorf und Krefeld, die angrenzenden Städte Meerbusch und Ratingen sowie der Kreis Mettmann sind in vielfältiger Weise miteinander verbunden. Dem Wettbewerbsaufruf StadtUmland.NRW folgend wird nun die Zusammenarbeit auf planerischer Ebene verstärkt.

Integrierte Raumentwicklung

Die Partner verfolgen neue Ansätze der integrierten Raumentwicklung, die langfristig zu wirksamen Lösungen für die drängenden Herausforderungen führen. Im Fokus der Bearbeitung stehen innovative, nachhaltige und interdisziplinäre Lösungsansätze.

Ziele des RegioNetzWerks in Kürze:

  • Kommunale Herausforderungen durch eine regionale Strategie bewältigen
  • Siedlungsentwicklung und Mobilität in Einklang bringen
  • Sektorale Projekte integriert bearbeiten
  • Kommunale Projekte an regionalen Qualitätskriterien orientieren
  • Konkrete, umsetzungsreife Projekte zügig umsetzen
  • Nachhaltigkeit leben
  • Zukunftsthemen gemeinsam bearbeiten
  • Gemeinsam mutiger sein!

Das RegioNetzWerk verfolgt im Rahmen der integrierten Raumentwicklung die Umsetzung konkreter Leitprojekte, um Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung integriert zu planen. Diese tragen absehbar zu einer integrierten regionalen Raumentwicklung bei.

Siedlung und Mobilität im Kontext

Die zehn Leitprojekte sind politisch beschlossen bzw. gewollt und werden in den nächsten Jahren nach Maßgabe der Qualitätskriterien umgesetzt. Dabei stehen Siedlungsentwicklungsprojekte und Mobilitätsprojekte immer in enger Abhängigkeit zueinander. Hinzu kommen 15 Zukunftsprojekte, die für die Zielsetzungen des RegioNetzWerks absehbar von Bedeutung sind.

Ein zentrales Leitprojekte (L6) ist die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke sowie die Zukunftsprojekte „Umfeld Westbahnhof“ und „Bahnhofumfeld Tiefenbroich“.

Weitere Infos zum RegioNetzWerk finden Sie hier.

 

Auf die Schiene gesetzt

Geht es bei der Westbahn – der Zugverbindung zwischen Düsseldorf und Duisburg – endlich voran?

Für Thomas Frühbuss, Ratinger Unternehmer und Vorsitzender der Standortinitiative InWest, steht fest: „Die Zahl der guten Argumente addiert sich.“
Für Pendler, sagt der IHK-Verkehrsexperte Thomas Vieten, „wäre das ein Glücksfall und damit auch für die Unternehmen“. Und Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und früherer Heiligenhauser Bürgermeister, unterstreicht: „Es ist ein Infrastrukturprojekt, von dem die Region von Duisburg über den Kreis Mettmann bis Düsseldorf profitiert.“  

Die Rede ist von der Westbahn – eine Bahnstrecke, die von Düsseldorf Hauptbahnhof bis Duisburg Hauptbahnhof führen soll, neue Wohngebiete und bestehende Gewerbeareale erschließt und verbindet. Seit ersten Referenzfahrten vor fünf und drei Jahren ist der Einsatz für die Reaktivierung dieser Strecke gewachsen – weit über Ratingen hinaus.

AUF DIE SCHIENE GESETZT