Veranstaltungen

23. Dreck-Weg-Tag am 28.02.

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Ratingen zum traditionellen Dreck-weg-Tag ein: Am Samstag, 28. Februar, sind Groß und Klein aufgerufen, sich an der Müllsammelaktion für eine saubere Stadt zu beteiligen. Anmeldungen werden noch gerne entgegengenommen.

Leider gehen zu viele Menschen achtlos mit ihren Abfällen um und entsorgen Einwegverpackungen, Kaffeebecher oder Zigaretten gedankenlos in der Natur. Gerade jetzt in der vegetationsarmen Zeit werden wilde Müllablagerungen für jeden sichtbar und stören das Allgemeinbild. Mit dem jährlich stattfindenden Dreck-weg-Tag möchte die Stadt gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein positives Zeichen für ein sauberes Ratingen setzen und Kinder und Jugendliche verstärkt für den Umweltschutz sensibilisieren.

Bereits am Freitag, 27. Februar, machen sich viele Schülerinnen und Schüler auf den Weg, die Umgebung rund um ihre Schulen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Am Samstag, 28. Februar, findet dann von 10 bis 12 Uhr das Großreinemachen im gesamten Stadtgebiet statt. Im Anschluss gibt es am Baubetriebshof an der Sandstraße ein leckeres Mittagessen und Getränke, um den Einsatz zu würdigen und ins Gespräch zu kommen.

Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener hofft auf rege Teilnahme: „Ob jung oder alt, Familien, Singles, Vereine, Betriebe oder andere Institutionen – wir freuen uns über jeden, der mit anpackt, denn jeder Beitrag zählt. Handschuhe, Mülltüten und Greifzangen stehen bereit, damit alle sicher und gut ausgestattet sind.“

Wer die Reinigungsaktion unterstützen möchte, wird gebeten, sich (vormittags) telefonisch bei der Abfallberatung unter 02102 550-7041 oder per E-Mail amt70@​ratingen.de anzumelden. Informationen zum Dreck-weg-Tag und ein Anmeldeformular stehen auf der Homepage der Stadt Ratingen zur Verfügung (Anmeldung Dreck-Weg-Tag 2026 – Stadt Ratingen)

Plakat zum Dreck-weg-Tag 2026

UVR Neujahrsempfang 2026

Mit über 170 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft war der traditionelle Neujahrsempfang des Unternehmensverbandes Ratingen (UVR) am 20. Januar 2026 in der Stadthalle Ratingen wieder gut besucht. UVR-Vorsitzender Olaf Tünkers begrüßte die Teilnehmer mit einem Blick in die Vergangenheit Ratingens und auf seine Visionen für die kommenden zehn Jahre.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank AG, zum Thema „Ausblick 2026: Schiebt das Fiskalpaket die Konjunktur wirklich an?“

Dr. Krämer ordnete die aktuelle wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der weltpolitischen Spannungen, insbesondere der Entwicklungen in den USA, China und Europa, ein. Während die US-Wirtschaft trotz politischer Unsicherheiten eine bemerkenswerte Wachstumsdynamik zeige, stecke China in einer strukturellen Krise mit massiven Überkapazitäten und schwachem Binnenkonsum. Deutschland wiederum befinde sich aus seiner Sicht in einer tiefen Strukturkrise, die weniger konjunkturell als vielmehr hausgemacht sei.

Als zentrales Leitmotiv seines Vortrags formulierte Dr. Krämer die Forderung nach einem „vertrauenden Staat“: Ein Staat, der Unternehmen und Bürgern mehr zutraut, auf Detailsteuerung verzichtet und verlässliche Rahmenbedingungen schafft. Weniger Bürokratie, technologieoffene Klimapolitik und stärkere Investitionen in die Infrastruktur seien entscheidende Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung.

In der anschließenden Diskussion mit den Gästen wurden die Auswirkungen geopolitischer Risiken, die Rolle der Europäischen Union, neue Absatzmärkte wie Indien sowie die Bedeutung von Verlässlichkeit und Planungssicherheit für Unternehmen intensiv erörtert.

Weitere Infos zum Neujahrsempfang finden Sie hier.

Informationsveranstaltung „Was tut sich im Westen?“

Die Standortinitiative InWest hat am 14. November 2025 gemeinsam mit der Stadt Ratingen Unternehmen, Investoren und gewerbliche Interessenten zur zweiten Informationsveranstaltung „Was tut sich im Westen?“ ins Freizeithaus West eingeladen.

Die Begrüßung erfolgte durch Bürgermeister Patrick Anders, der sich anschließend gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmensverbands Ratingen, Olaf Tünkers, und dem Geschäftsführer der Schneider Immobilien GmbH, Tobias Otten, einer Podiumsdiskussion stellte. Die Moderation übernahm der Vorsitzende der Standortinitiative InWest, Thomas Frühbuss.

Gewerbestandorte Tiefenbroich und West
In der Diskussion ging es vor allem um die Frage, wie sich die Gewerbestandorte in Ratingen Tiefenbroich und West gegenüber der engen Nachbarschaft zu den Bürostandorten am Düsseldorfer Flughafen behaupten können. Patrick Anders betonte, wie wichtig eine gute Infrastruktur in Ratingen, auch zum Wohnen, für die Ansiedlung neuer Firmen sei. Von Olaf Tünkers wurden schnellere Entscheidungsprozess gefordert. Aus der Immobilienwirtschaft wünscht man sich mehr Bekanntheit von Ratingen, denn an sich haben Tiefenbroich und West und Ratingen insgesamt hohe Standortqualitäten.

Im Anschluss standen Expertinnen und Experten der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Ratingen den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern an ihren Infoständen Rede und Antwort. Im Mittelpunkt standen die Themen Umwelt/Klima, Stadtplanung, Verkehrsplanung und Tiefbau/Entwässerung sowie bei den Stadtwerken die kommunale Wärmeplanung.

Klimaanalyse
Die Teilnehmenden nutzten intensiv die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Entwicklungen in den beiden Gewerbegebieten Ratingen-West und Tiefenbroich auszutauschen. Als Beispiel ist die Klimaanalyse zu nennen, die eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungen im Gewerbegebiet darstellt. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse zu klimatischen Rahmenbedingungen, hitzesensiblen Bereichen sowie notwendigen Maßnahmen im Hinblick auf Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung.

Darüber hinaus informierte die Verwaltung über aktuelle und geplante Maßnahmen in den Bereichen Verkehr und Stadtentwicklung. Die offene Gesprächsrunde bot Raum für Fragen, Anregungen und konstruktive Diskussionen zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit.

Mit der Veranstaltung setzte die Standortinitiative InWest gemeinsam mit der Stadt Ratingen ihren Kurs fort, Planungsprozesse transparent zu gestalten und die Unternehmer/-innen frühzeitig über den Stand der Planungen zu informieren.


Foto: InWest

Westbahn-Winter-Grillen 2025

Die Reaktivierung der Ratinger Westbahnstrecke für den Personenverkehr bleibt eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte unserer Region. Auch wenn der Weg von der Planung bis zur Umsetzung länger wird als erhofft, ist klar: Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Westbahn auf Kurs bleibt und ihre Bedeutung für Mobilität und Standortentwicklung nicht aus dem Blick gerät.

Nach den erfolgreichen Treffen in den vergangenen beiden Jahren möchten wir den Austausch mit Ihnen fortsetzen – wieder an einem Ort mit Symbolkraft: dem alten Lintorfer Bahnhof. Beim Westbahn-Winter-Grillen 2025 wollen wir in entspannter Atmosphäre bei Bratwurst und passenden Getränken über den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und gemeinsame Perspektiven sprechen.

Wie können Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus Ratingen, Duisburg, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann das Projekt weiter voranbringen? Welche Initiativen und Allianzen sind nötig, um Tempo zu halten?

Genießen Sie einen zünftigen Winter-Spätnachmittag mit spannenden Gesprächspartner*innen, neuen Impulsen und hoffentlich frischen Ideen für die Zukunft der Westbahn.

Wann: Montag, 24. November 2025, 17:00 – 20:00 Uhr
Wo: Sankt Georg Corps 1963 e.V. (neben dem Alten Lintorfer Bahnhof),
Wedauer Straße 7, 40885 Ratingen

Bitte geben Sie uns bis zum 12. November 2025 über die Website des UVR Rückmeldung ,ob Sie teilnehmen möchten.


Foto: InWest

Dialog Stadt – Wirtschaft: „Die Energiewende: Netzausbau und Batteriespeicher im Gewerbe“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog Stadt – Wirtschaft“, die der Unternehmensverband Ratingen (UVR) gemeinsam mit der Stadt Ratingen regelmäßig anbietet, fand am Donnerstag, den 25. September 2025, eine Betriebsbesichtigung beim ABB-Standort Ratingen statt.

Knapp 50 Teilnehmer, darunter Bürgermeister Klaus Pesch, Vertreter der Wirtschaftsförderung, Mitglieder des UVR, Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, erhielten Einblicke in einen der wichtigsten Industriearbeitsplätze der Region.

Hochtechnologiestandort
Dr. Thorsten Fugel, Standortleiter von ABB in Ratingen und seit 22 Jahren im Unternehmen, begrüßte die Gäste und betonte die hohe technologische Kompetenz: „ABB ist ein Hochtechnologie-Standort. Mit unserer Mittelspannungstechnik sorgen wir weltweit für eine zuverlässige Energieversorgung. 25 Prozent der weltweit verbrauchten Energie fließt durch Produkte von ABB.“

Bürgermeister Klaus Pesch hob die besondere Rolle des Standorts hervor: „ABB ist der größte produzierende Arbeitgeber in Ratingen mit einer Bedeutung weit über die Stadtgrenzen und Deutschland hinaus.“

Aktive Wirtschaftspolitik
Auch Olaf Tünkers, Vorsitzender des UVR, würdigte die Standorttreue und die positive wirtschaftliche Entwicklung: „ABB ist ein Beispiel für aktive Wirtschaftspolitik. Die Entscheidung, ABB in Ratingen zu halten, war ein großer Erfolg, auch für die Stadt, die jetzt entsprechend von den Gewerbesteuereinnahmen profitiert. Wir brauchen solche starken Unternehmen, die gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Energiewende unterstützen. Das ist das Erste, was ein Bürgermeister tun muss.“

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Tiefenbroich-Terrassen eröffnet

Zum Austausch über die „Neue Mitte Tiefenbroich“ ludt die Stadt Ratingen alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils ein. Dafür wird für gut sieben Wochen ein Ort der Begegnung mitten im Ort aufgebaut, auf dem Parkplatz des ehemaligen georgischen Restaurants an der Sohlstättenstraße 26c. Dieser Ort der Begegnung heißt „Tiefenbroich-Terrassen“ und wurde am Mittwoch, 24. September eröffnet.

Pop-up-Treffpunkt
Die „Tiefenbroich-Terrassen“ sind eine Art Pop-up-Treffpunkt: Sitzmöglichkeiten, Pflanzkästen und eine kleine Bühne aus Palettenholz, die dort auf zwei Parkplätzen aufgebaut werden. Bis zum 14. November 2025 können die „Tiefenbroich-Terrassen“ von Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Interessierte können sich hierfür an Hannah Esselborn (Kommune Zukunft), E-Mail hannah.esselborn@​kommunezukunft.de, wenden.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ratingen wieder auf der Expo Real

Die Stadt Ratingen wird erneut an der Immobilienmesse Expo Real in München teilnehmen, und zwar als Standpartner der Landeshauptstadt Düsseldorf im „Forum Regional“. In diesem Jahr findet die Messe vom 06. Oktober bis zum 08. Oktober statt. Auf der wichtigsten deutschen Fachmesse für Immobilien und Investitionen sollen insbesondere attraktive Flächen für Gewerbeansiedlungen im Schwarzbach-Quartier und in West präsentiert und beworben werden.

Dialog Stadt-Wirtschaft

Die Energiewende stellt die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Das beginnt bereits mit dem Netzverbundplan zum erwarteten elektrischen Energieverbrauch und den Auswirkungen auf das künftige Stromnetz. ABB mit ihrem Werk in Ratingen entwickelt und baut die notwendigen Produkte für die weltweite Energieverteilung.

Genauso wichtig ist aber auch intelligentes Lastmanagement. Die Unternehmen selbst können durch den Einsatz von Photovoltaik oder Wärmeerzeugung die Netze entlasten und außerdem Stromkosten sparen. Durch den Einsatz von Batteriespeichern im Gewerbe entstehen neue Spielräume für Effizienz und Unabhängigkeit.

Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung lädt der UVR zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Dialog Stadt – Wirtschaft“ ein:

„Die Energiewende: Netzausbau und Batteriespeicher im Gewerbe“ mit anschließender Betriebsbesichtigung

Datum: Donnerstag, 25. September 2025, 16:30 Uhr (Einlass ab 16:00 Uhr)
Ort: ABB AG, Oberhausener Straße 33, 40472 Ratingen

Weitere Infos zu Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.

Wetterexperte Sven Plöger kommt zum 25. Jubiläum des Ratinger Klimabeirats

Zu seinem 25. Jubiläum empfängt der Klimabeirat der Stadt Ratingen einen besonderen Gast: Der bekannte Wetterexperte Sven Plöger kommt am 18. November, 19 Uhr, für einen Vortrag in die Stadthalle.

Sven Plöger ist kein Missionar oder Ideologe mit erhobenem Zeigefinger, sondern er versucht, die komplexen naturwissenschaftlichen Vorgänge in eine für jede und jeden verständliche Sprache zu übersetzen. Und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas verzichtet er in seinen Vorträgen nicht auf eine Prise Humor. Haltung durch Unterhaltung könnte man zusammenfassend sagen.

Tickets sind ab sofort unter: https://www.westticket.de/event/25-jahre-klimabeirat-ratingen-stadthalle-ratingen-20498063/?affiliate=5WA erhältlich.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Stadtradeln 2025 in Ratingen: Neue Rekorde auf zwei Rädern

Die Stadt Ratingen freut sich über ein erfolgreiches Stadtradeln 2025 mit neuen Rekordzahlen: Insgesamt 1.121 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten beeindruckende 217.642 Kilometer mit dem Fahrrad zurück – so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte der Aktion in Ratingen.

Zahlreiche Teams aus Unternehmen, Schulen, Vereinen und privaten Gruppen engagierten sich mit viel Einsatz für den Klimaschutz und ein fahrradfreundliches Ratingen. Besonders geehrt wurden auch in diesem Jahr wieder die besten Teams in verschiedenen Kategorien. Bestes Ratinger Team beim Stadtradeln war die Ortsgruppe des ADFC mit 29.536 Kilometern

In der Kategorie „Bestes Unternehmen“ konnten sich folgende Firmen durchsetzen:

  • 1. Platz: Doosan Lentjes aus Tiefenbroich mit 4.594 Kilometern

  • 2. Platz: Yokogawa aus Ratingen-West mit 4.192 Kilometern

  • 3. Platz: Capgemini mit 3.776 Kilometern

Auch im nächsten Jahr wird Ratingen wieder beim bundesweiten Stadtradeln dabei sein – mit dem Ziel, noch mehr Menschen aufs Rad zu bringen und gemeinsam weitere Rekorde zu brechen.

Weitere Infos zu den einzelnen Kategorien finden Sie hier.

Foto: Stadt Ratingen